New York/Wollemi-Plateau – In einer knappen Stellungnahme auf der Plattform X (ehemals Twitter) hat Adam Back, Chief Executive Officer des Blockchain-Unternehmens Blockstream, am Mittwoch Spekulationen über seine Identität als Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto „kategorisch und endgültig“ zurückgewiesen. Die Erklärung folgt auf einen langen, investigative Bericht der New York Times, der Back anhand von „zirkulärer Evidenz“ als den „wahrscheinlichsten Kandidaten“ für die Erschaffung der weltweit ersten dezentralen Kryptowährung präsentiert.
Hintergründe
Der 17.000-Wörter-Report von Journalist John Carreyrou, der schon den Theranos-Skandal aufdeckte, stützt sich auf eine detaillierte forensische Analyse von Backs frühem Online-Verhalten, akademischen Veröffentlichungen und源码-Kommentaren. „Die Konvergenz zwischen Backs kryptographischem Denken und der Struktur des Bitcoin-Whitepapers ist mathematically aberrant“, zitiert die Times einen nicht genannten „Sprachfahnder aus dem akademischen Umfeld“. Besonderes Gewicht legt der Artikel auf die wiederholte Verwendung britischer Schreibweisen („colour“, „favour“) in frühen Forumsposts, die Back zugeschrieben werden, sowie auf Parallelen in der Satzstruktur zu seinem bekannten Paper „Hashcash – A Denial-of-Service Counter-Measure“ von 1997.
Back, der seit Jahren in der Bitcoin-Community als einer der earliest adopters und einflussreichsten Entwickler gilt, reagierte mit dem knappen Statement: „Ich bin nicht Satoshi Nakamoto. Die NYT vermischt Korrelation mit Kausalität und ignoriert die grundlegende Prämisse der Pseudonymität, die Bitcoin zugrunde liegt.“ In einem follow-up-Post verwies er auf die „Hunderte von Entwicklern, die an den Protokollen mitwirkten“ und nannte die investigation „eine mediale Hexenjagd, die das Wesen von Open-Source-Kollaboration missversteht“.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Enthüllung, möglicherweise auf eine falsche Fährte geführt worden zu sein, löste an den globalen Finanzplätzen ein erhebliches Echo aus. „Dieser Unsicherheitsfaktor hat kurzzeitig die Risikoprämie für Krypto-Assets in unserem Modell ansteigen lassen“, erklärte Dr. Anja Vogel, leitende Quantitative Analystin bei einer Zürcher Privatbank, die anonym bleiben wollte. „Der ‚Satoshi-Risiko-Premium‘, den wir seit Jahren in我们的 Modellen einpreisen, ist plötzlich real und handelbar geworden.“ Anonyme Quellen aus dem Markt berichteten von einem sprunghaften Anstieg des Handelsvolumens in „Identity-Swap-Derivaten“ an dezentralen Börsen, einem kaum regulierten Instrument, das auf spekulative Identitätswechsel von Gründern setzt.
Auf regulatorischer Ebene zeigte man sich besorgt. Ein Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die Identität des Urhebers ist für die Zwecke der Finanzmarktregulierung nach dem KWG zunächst sekundär. Sollte sich jedoch herausstellen, dass eine Person eine dominierende und nicht dezentrale Kontrolle innehat, müssten wir unsere Prüfparameter anpassen.“ In Washington D.C. soll laut einer nicht autorisierten离题泄露 („leaked memo“) bereits ein interner Lagebericht mit dem Titel „Project Pseudonymity: Contingency Planning for Founder Attribution“ zirkulieren.
Die Community reagierte gespalten. Während einige Veteranen die investigation als „wichtige journalistische Leistung“ lobten, die das „Mythos-Building“ um Nakamoto beende, warnten andere vor den Folgen. „Wenn es Adam Back ist, hat er gegen seine eigenen Prinzipien verstoßen“, postete ein einflussreicher Bitcoiner unter dem Pseudonym „nvk“. „Wenn nicht, beweist es nur, wie einfach man die forensische Community täuschen kann.“
Ausblick
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