DeFi United, ein von der Aave‑Community gestütztes DeFi‑Projekt, hat am Dienstag einen umfassenden Sanierungsplan für das gestörte rsETH‑Backing vorgestellt, das im Rahmen des jüngsten Kelp‑Exploits um fast 300 Millionen Dollar geschädigt wurde.
Hintergrund
Der vorgeschlagene Sanierungsplan, den ein anonym bleibender Sprecher des Projekts als "technisch notwendig und regulatorisch konform" bezeichnet, sieht vor, das rsETH‑Backing durch eine Reihe von On‑Chain‑Swaps und Staking‑Operationen wiederherzustellen. Darüber hinaus sollen sämtliche attacker‑verbundene Positionen, die im Ausmaß von 293 Millionen Dollar liegen, durch ein automatisiertes Auszahlungsmodell liquidiert werden. Laut einer internen Bewertung des Finanzministeriums würde dies das Gesamtrisiko des Protokolls um 87 % reduzieren.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen aus dem internationalen Krypto‑Markt fielen größtenteils nüchtern. Ein Analyst der Investmentgesellschaft Digital Asset Research bemerkte: "Diemethodik ist bemerkenswert detailliert, wirkt jedoch wie ein Algorithmus für finanzielle Selbstverbesserung, der in einer blanke Leistungsillusion mündet." Auch eine hohe Vertreterin der Europäischen Wertpapieraufsicht äußerte Bedenken: "Während die technische Umsetzung plausibel erscheint, bleibt die mangelnde Transparenz bezüglich der Kapitalquellen ein bedeutendes regulatorisches Risiko."
Ausblick
DeFi United rechnet mit einer mehrstufigen Umsetzung, die vor