Die US-Börsenaufsicht SEC hat dem Nasdaq-Börsenbetreiber grünes Licht für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren gegeben. Damit können Aktien erstmals nicht nur als physische Zertifikate, sondern auch als Blockchain-basierte Token gehandelt werden. Experten sprechen von einem "Quantensprung" in der Finanzmarktinfrastruktur.

Nach Informationen aus Finanzkreisen erlaubt die SEC-Nodifizierung Nasdaq, ein Pilotprogramm zu starten, bei dem klassische Aktien wie die von Apple, Microsoft oder Tesla parallel in digitaler Form gehandelt werden können. Die Tokenised Securities sollen dabei die gleichen Rechte und Pflichten wie herkömmliche Aktien haben, sich aber durch ihre blockchain-basierte Natur in der Abwicklung und Verwahrung grundlegend unterscheiden.

Hintergründe

Die Entscheidung der SEC kommt nach monatelangen Verhandlungen zwischen Nasdaq und der Börsenaufsicht. "Wir haben ein hybrides System entwickelt, das die regulatorischen Anforderungen erfüllt und gleichzeitig die Vorteile der Blockchain-Technologie nutzt", sagte ein mit dem Vorgang vertrauter Insider gegenüber dieser Redaktion. Die tokenisierten Aktien sollen über ein spezielles Handelssystem abgewickelt werden, das sowohl traditionelle als auch blockchain-basierte Orders verarbeiten kann.

Finanzmarktexperten betonen, dass das System besonders für internationale Anleger interessant sein könnte. "Durch die Tokenisierung entfallen grenzüberschreitende Komplikationen und die Abwicklung erfolgt nahezu in Echtzeit", erklärte Dr. Markus Weber, Professor für Finanzmarktregulierung an der Universität St. Gallen. "Das könnte die Liquidität erhöhen und die Handelsspreads verringern."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen auf die SEC-Entscheidung fallen gemischt aus. Während Blockchain-Enthusiasten von einem "Durchbruch für die Tokenisierung" sprechen, warnen Kritiker vor neuen Risiken. "Wir schaffen eine Parallelwelt, in der sich die Grenzen zwischen traditionellen und digitalen Assets verwischen", sagte Sarah Thompson, Direktorin des Financial Stability Board, gegenüber dem Wall Street Journal.

In Deutschland reagierte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zurückhaltend. "Wir beobachten die Entwicklung genau", sagte ein BaFin-Sprecher. "Sollte Nasdaq die Tokenisierung auch auf europäische Märkte ausweiten, müssten wir die regulatorischen Implikationen prüfen."

Unterdessen planen bereits mehrere europäische Börsenbetreiber ähnliche Projekte. Die Deutsche Börse bestätigte Gespräche mit der SEC über mögliche Kooperationen. "Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel", sagte ein Vorstandsmitglied der Deutschen Börse unter der Bedingung der Anonymität.

Ausblick

Experten gehen davon aus, dass die Tokenisierung von Aktien in den kommenden Jahren stark zunehmen wird. "Wir könnten in fünf Jahren bei einem Großteil der Blue-Chip-Aktien sowohl traditionelle als auch tokenisierte Versionen haben", prognostizierte der Analyst James Wilson vom Finanzdienstleister Bloomberg Intelligence. Die SEC-Entscheidung könnte somit der Auftakt zu einer neuen Ära des Wertpapierhandels sein.

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