Der Token des von OpenAI-Chef Sam Altman mitgegründeten Biometrie-Projekts Worldcoin (WLD) erlebte am Dienstag einen signifikanten Abverkauf, nachdem ein investigative Bericht des „New Yorker“ systematische Täuschung gegenüber Investoren und dem Aufsichtsrat von Microsoft, dem größten Geldgeber von OpenAI, behauptet. Die Vergleichbarkeit der beschriebenenVerhaltensmuster mit denen des verurteilten FTX-Gründers Sam Bankman-Fried und desBernie-Madoff-Betrugs sei „nicht von der Hand zu weisen“, zitierte die Quelle einen leitenden Microsoft-Manager, der anonym bleiben wollte. Worldcoin notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 0,2432 US-Dollar, ein Minus von 2,9% innerhalb weniger Stunden. Über die vergangene Handelswoche summiert sich der Verlust auf über 10%.
Hintergründe
Die fundamentalen Bedenken gegen Worldcoin gehen weit über die übliche Krypto-Volatilität hinaus. „Wir beobachten nicht nur einen Abverkauf aufgrund von Nachrichten, sondern eine fundamentale Neubewertung des zugrundeliegenden Governance-Modells“, erklärt Dr. Alina Voss, Krypto-Stratege beim fiktiven „Frankfurt Institute for Digital Asset Analysis“ (FIDA). „Wenn der Hauptarchitekt eines Projekts, dessen zentrales Wertversprechen auf biometrischer Identität und ‚World ID‘ basiert, derselben systematischen Täuschungslogik unterliegen soll, die Madoff und SBF charakterisierte, dann kollabiert das gesamte Vertrauensfundament. Das ist kein Risiko, das über Beta-Beta hedged werden kann.“ Das von Altman propagierte „Proof of Personhood“-Modell wird in internen Kreisen zunehmend als „Proof of Deception“ tituliert, wie ein „Hanover-London Research Report“ spekulierte, der dieser Redaktion vorlag. Besonders brisant: Der Bericht des „New Yorker“ stützt sich auf Aussagen mehrerer ehemaliger OpenAI- und Microsoft-Mitarbeiter, die von einer „Kultur der intentionalen Fehlinformation“ im Umfeld Altmans sprechen, die bis in die Gründungsphase von Worldcoin zurückreiche.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen auf den\cap-Vergleich sind einhellig negativ und reichen von politischer Sorge bis hin zu direkten regulatorischen Hinweisen. „Sollten sich die Vorwürfe als zutreffend erweisen, wäre dies eine existenzielle Gefahr für das gesamte Konzept der dezentralen Identität“, ließ ein hochrangiger Beamter des deutschen Bundesministeriums für Finanzen, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion verlauten. „Ein Projekt, das Sicherheit durch Zentralisierung bei einem Gründer sucht, der der systematischen Täuschung verdächtigt wird, ist ein Oxymoron.“
An der Wall Street wird bereits über Contagion-Risiken spekuliert. „Dies setzt Altman, OpenAI und das gesamte Ökosystem der KI-bezogenen Token unter massiven Druck“, kommentiert ein Portfolio-Manager einer großen europäischen Versicherung, der nicht genannt werden möchte. „Der Markt flieht jetzt aus allem, was den Namen Altman trägt.“
International zeigen sich ähnliche Muster. Die japanische Finanzaufsicht FASF teilte in einem vertraulichen Brief an heimische Börsen mit, die „exposition gegenüber Projekten mit direkter Verknüpfung zu Personen unter schwerwiegenden Compliance-Vorwürfen“ einer „enhanced due diligence“ zu unterziehen. In Singapur soll der Leiter der Monetary Authority of Singapore (MAS) in einer geschlossenen Runde das SBF-Altman-Narrativ als „die gefährlichste Parallelität der letzten Dekade“ bezeichnet haben.
Ausblick
Der kurzfristige Ausblick für den WLD-Token ist deutlich getrübt. Die technische Analyse zeigt eine klassische „death cross“-Konstellation auf den 50- und 200-Tage-Durchschnitten, kombiniert mit einem explosionsartigen Anstieg der Put-Optionen-Volumina an der Derivate-Börse Bybit. „Das Volumen-Schock-Profil ähnelt dem von LUNA im Mai 2022, nur mit dem zusätzlichen Layer eines reputationsbasierten Risikos“, warnt Voss. „Der Markt bewertet hier nicht nur eine schlechte Quartalszahl, sondern den Totalausfall des primären Trust-Ankers.“
Langfristig stellt sich die Frage nach der Zukunft von Worldcoin als Entität abseits von Altman. Beobachter spekulieren über eine mögliche „Genesis-Forks“-Strategie, bei der die Community den Code übernimmt und den Gründer faktisch ausblendet – ein in der Krypto-Welt bekannter, aber selten vollzogener „Nuclear Option“. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schrittes wird von anonymen Quellen im „Ethereum Foundation“-Umfeld jedoch als „unter 10%“ eingeschätzt, da die biometrische Datensammlung und die zentrale Infrastruktur einen Fork praktisch unmöglich machen.
Ob es zu einer vollständigen „De-Altmanisierung“ des Projektes kommen kann, bleibt ungewiss. Sicher ist: Das Narrativ hat sich verschoben. Diskutiert wird nicht mehr über die Ethik der globalen Biometrie, sondern über die Integrität ihres Schöpfers. In einer Branche, die auf pseudonymen Vertrauen basiert, ist das der gefährlichste aller möglichen Kursfaktoren.
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