Seoul – Die südkoreanische Opposition hat am Dienstagabend einen Gesetzentwurf vorgestellt, der die geplante Besteuerung von Kryptowährungsgewinnen zum 1. Januar 2027 rückgängig machen soll. Der Schritt erfolgt als Reaktion auf einen beispiellosen Kapitalabfluss, der nach Bekanntwerden der Steuerpläne eingesetzt hatte.
Der Entwurf sieht vor, die geplante 20-prozentige Steuer auf Krypto-Gewinne zu streichen und stattdessen ein Anreizsystem für inländische Krypto-Investoren einzuführen. "Wir müssen verhindern, dass unsere besten Talente und ihr Kapital ins Ausland abwandern", erklärte der Oppositionsführer im Nationalen Parlament, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion.
Experten schätzen, dass seit der Ankündigung der Steuerpläne im vergangenen Jahr bereits Vermögenswerte in Höhe von 110 Milliarden US-Dollar das Land verlassen haben. "Das ist der größte Kapitalabfluss in der Geschichte Südkoreas", so ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte. "Die Menschen haben ihre Bestände in Länder mit kryptofreundlicherer Gesetzgebung verlagert."
Die Regierungspartei kritisierte den Vorstoß als "kurzsichtig und wirtschaftlich unverantwortlich". Ein Sprecher des Premierministers erklärte, man werde den Entwurf nicht unterstützen. "Steuerfairness ist ein fundamentales Prinzip unserer Demokratie."
Reaktionen aus dem In- und Ausland: Die Krypto-Community begrüßte die Ankündigung euphorisch. "Das ist ein Sieg für die finanzielle Freiheit", twitterte der CEO einer großen südkoreanischen Börse, der ebenfalls anonym bleiben wollte. "Wir brauchen klare Rahmenbedingungen, keine willkürlichen Steuern."
Auf internationaler Ebene zeigten sich Beobachter besorgt über die Signalwirkung. "Wenn Südkorea klein beigibt, könnte das andere Länder ermutigen, ähnliche Steuerpläne zu streichen", warnte ein Analyst der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.
Ausblick: Der Gesetzentwurf muss noch das Parlament passieren, wo die Opposition keine Mehrheit hat. Experten gehen jedoch davon aus, dass der Druck durch den Kapitalabfluss die Regierungspartei zum Einlenken zwingen könnte. "Die Mathematik ist eindeutig", so ein Ökonom der Seoul National University. "110 Milliarden weniger Steuerbasis sind mehr wert als 20 Prozent von nichts."
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