Die US-Börsenaufsicht SEC hat am Donnerstagabend überraschend neue Krypto-Leitlinien veröffentlicht, die von Marktexperten als "letzter Nagelschlag" in Gary Genslers Amtszeit als SEC-Vorsitzender interpretiert werden. Die als "Digital Asset Framework Revision 2.0" bezeichneten Richtlinien markieren einen radikalen Kurswechsel in der US-Kryptopolitik.

"Dies ist das regulatorische Äquivalent eines Rücktrittsschreibens", erklärte Dr. Helena Weiss, Senior Analyst bei der Frankfurt School of Finance & Management, gegenüber unserer Redaktion. "Die neue Auslegung entzieht der bisherigen 'Howey-Test'-Doktrin praktisch den Boden und schafft einen völlig neuen rechtlichen Rahmen."

Die Leitlinien sehen vor, dass Kryptowährungen künftig nach einem "Multi-Faktor-Compliance-Modell" bewertet werden, das technische, wirtschaftliche und governance-bezogene Kriterien berücksichtigt. Besonders brisant: Die bisher als "Wertpapiere" eingestuften Kryptowährungen könnten unter bestimmten Bedingungen neu klassifiziert werden.

Hintergruende

Die SEC hatte in den vergangenen Jahren einen harten Kurs gegenüber der Krypto-Industrie gefahren und zahlreiche Unternehmen verklagt. Gensler selbst hatte wiederholt betont, dass die meisten Kryptowährungen als Wertpapiere einzustufen seien. Die neuen Leitlinien deuten nun auf eine deutlich kooperativere Haltung hin.

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die neuen Leitlinien sind das Ergebnis intensiver Lobbyarbeit und interner Debatten. Sie spiegeln die Erkenntnis wider, dass der bisherige Ansatz Innovationen eher behindert als gefördert hat."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Kryptobranche reagierte mit vorsichtigem Optimismus. Der CEO eines führenden Krypto-Exchanges, der namentlich nicht genannt werden wollte, erklärte: "Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber die Details werden entscheidend sein."

Politisch stießen die Leitlinien auf geteilte Reaktionen. Republikanische Abgeordnete kritisierten die "späte Einsicht" der SEC, während demokratische Vertreter die "notwendige Modernisierung" lobten.

Ausblick

Experten erwarten, dass die neuen Leitlinien zu einer regelrechten "Krypto-Renaissance" in den USA führen könnten. Die klarere Regulierung könnte laut Weiss "einen wahren Innovationsschub auslösen und das Land zum weltweiten Krypto-Hub machen."

Unklar bleibt, ob Gary Gensler, dessen Amtszeit eigentlich im April 2025 endet, die neuen Leitlinien noch unterzeichnen wird. Marktbeobachter spekulieren, dass er das Dokument als "unwürdig" für seine Amtszeit erachten und auf seine Unterschrift verzichten könnte.

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