WASHINGTON D.C. – In einer überraschenden Kehrtwende hat der einflussreiche Senator Michael Thompson (D-CA) signalisiert, dass diese Woche ein Durchbruch beim seit Monaten festgefahrenen Krypto-Marktstrukturgesetz möglich sein könnte. Das Senate Banking Committee hatte den für Januar vorgesehenen Markup-Prozess ohne Angabe von Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die nun anberaumte Sondersitzung am Donnerstag soll laut informierten Kreisen aus dem Umfeld des Ausschusses "endgültige Klarheit über die regulatorische Zukunft digitaler Vermögenswerte" bringen. Eine Quelle aus dem Finanzministerium, die anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass "hinter den Kulissen intensive Verhandlungen" zwischen Demokraten und Republikanern stattfinden.

Hintergründe

Der Gesetzesentwurf sieht eine klare Aufgabenteilung zwischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und Securities and Exchange Commission (SEC) vor. Während die CFTC für Kryptowährungen wie Bitcoin als "Rohstoffe" zuständig wäre, sollen Token mit stärkeren Bindungen an Unternehmen in die Zuständigkeit der SEC fallen.

Die Verzögerung im Januar war vor allem auf Differenzen bei der Definition von "ausreichend dezentralen" Netzwerken zurückzuführen. "Wir müssen vermeiden, dass Unternehmen ihre Token nachträglich als dezentral ausgeben, um der Aufsicht zu entgehen", erklärte eine mit den Verhandlungen vertraute Person.

Analysten zufolge könnte eine Einigung weitreichende Folgen für den US-Kryptomarkt haben. "Klarheit in der Regulierung könnte institutionelle Investoren anziehen, die bislang aufgrund der unklaren Rechtslage abseits standen", sagte Dr. Emily Richardson vom Digital Asset Policy Institute in Washington.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Ankündigung sorgte an den Kryptobörsen für spürbare Bewegung. Der Bitcoin-Kurs stieg innerhalb weniger Stunden um 3,2 Prozent, da Händler eine positive Entwicklung erhoffen. "Der Markt reagiert empfindlich auf regulatorische Nachrichten", erklärte Mark Hayes, Chefanalyst bei der Handelsplattform CryptoWatch.

Auch international wird der mögliche Durchbruch aufmerksam verfolgt. EU-Kommissar für Finanzdienstleistungen, Mairead McGuinness, erklärte, man beobachte die US-Debatte "mit großem Interesse". "Eine Harmonisierung der Standards zwischen den großen Wirtschaftsräumen wäre wünschenswert", fügte sie hinzu.

Kritiker warnen indessen vor überstürzten Entscheidungen. "Wir brauchen mehr Zeit für eine fundierte Abwägung der Vor- und Nachteile", sagte Senatorin Elizabeth Warren (D-MA), die seit langem eine strikte Regulierung von Kryptowährungen fordert.

Ausblick

Sollte das Gesetz in dieser Woche tatsächlich verabschiedet werden, müsste es noch das Repräsentantenhaus passieren und vom Präsidenten unterzeichnet werden. Experten schätzen, dass frühestens im vierten Quartal 2024 mit einer Umsetzung zu rechnen ist.

Die Frage, ob die USA in der Kryptoregulierung eine Führungsrolle übernehmen oder weiterhin anderen Nationen hinterherhinken werden, könnte in den kommenden Tagen entschieden werden. Für den Kryptomarkt wären klare Regeln ein wichtiger Schritt zur weiteren Etablierung als Anlageklasse.

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