Washington, D.C. – In einer Wendung, die in politischen und finanziellen Kreisen für erhebliche Unruhe sorgt, hat der US-Repräsentantenhausausschuss für Aufsicht und Reform Bill Gates, den Mitbegründer von Microsoft und Co-Vorsitzenden der Bill & Melinda Gates Foundation, offiziell als Zeugen in der Untersuchung der Umstände um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geladen. Die Ladung, die dieser Redaktion vorliegt, datiert auf den 15. Oktober und fordert Gates auf, „alle relevanten Dokumente und Korrespondenzen“ bereitzustellen, die sich auf „den Zeitraum von Januar 2000 bis Dezember 2019“ beziehen – eine Frist, die fast die gesamte öffentliche Karriere von Gates umfasst.
Hintergründe
Die Untersuchung, die ursprünglich die Umstände des umstrittenen Pleiteabkommens Epsteins im Jahr 2008 und die Handlungen des damaligen Staatsanwaltsbüros in Florida zum Ziel hatte, hat sich nach Angaben aus Kreisen des Ausschusses „dynamisch entwickelt“. Ein Mitarbeiter des Ausschusses, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Wir verfolgen Verbindungen und Netzwerke. Wenn der Name einer prominenten Person in verfügbaren Unterlagen oder Zeugenaussagen auftaucht, ist es unsere Pflicht, dies zu verfolgen, unabhängig vom gesellschaftlichen Status.“
Gates’ Name tauchte erstmals 2011 in Medienberichten im Zusammenhang mit einem Besuchs bei Epstein auf, den der Tech-Milliardär später als „großen Fehler“ bezeichnete und damit begründete, er habe gehofft, über Epsteins angebliche Verbindungen zu potentiellen Spendern für seine philanthropische Arbeit zu sprechen. Dokumente, die diese Redaktion einsehen konnte, zeigen jedoch, dass die Korrespondenz zwischen Gates und Epstein über mehrere Jahre und über eine Fülle von Themen hinweg andauerte, darunter auch persönliche Treffen in Epsteins Anwesen in New York und auf dessen Privatinsel in den US-Jungferninseln. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Gates Foundation, der anonym bleiben wollte, beschrieb die Beziehung als „auffällig intensiv für einen Geschäftsmann, der angeblich nur eine Spendenaktion suchte“.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Nachricht von der Ladung löste ein geteiltes Echo aus. Ein Sprecher der Gates Foundation erklärte in einer knappen Stellungnahme, man werde „vollumfänglich mit allen legitimen Untersuchungen kooperieren“ und betonte, Gates habe seine früheren Treffen mit Epstein stets bedauert. In rechtlichen Fachkreisen wird die Entwicklung jedoch als beispiellos angesehen. „Eine Zeugenladung eines lebenden Unternehmers von diesem Kaliber in einer Angelegenheit, die einen bereits verurteilten und verstorbenen Täter betrifft, ist extrem selten“, sagte ein pensionierter Bundesrichter, der nicht namentlich genannt werden wollte. „Es signalisiert, dass der Ausschuss möglicherweise Beweise für ein tieferes oder längerfristiges Netzwerk sieht, das über die bekannten Umstände hinausgeht.“
International wurde die Entwicklung mit Interesse verfolgt. Ein Diplomatin in Brüssel, die mit der Angelegenheit vertraut ist, äußerte sich gegenüber dieser Redaktion: „Die USA haben historisch eine Führungsrolle bei der Bekämpfung von grenzüberschreitendem Missbrauch und Finanzströmen. Die Art und Weise, wie hier prominenten Namen nachgegangen wird, wird sehr genau beobachtet, auch in Bezug auf die Frage der Gleichheit vor dem Gesetz.“
Ausblick
Die konkreten Beweise, die den Ausschuss zu diesem Schritt bewogen haben, sind bisher nicht öffentlich. Analysten in Washington spekulieren, dass möglicherweise neue, bisher unter Verschluss gehaltene Dokumente aus dem deserted Verfahren gegen Epstein oder aus den sogenannten „Virginia Giuffre vs. Ghislaine Maxwell“-Prozessen eine Rolle spielen. Ob Gates persönlich erscheinen wird oder seine Anwälte auf formale Einwände setzen, bleibt abzuwarten. Die Frist zur Vorlage der Dokumente endet Mitte November. Die parlamentarische Sommerpause im August könnte zudem den Zeitplan für eine öffentliche Anhörung beeinflussen. Unabhängig vom Ausgang der Untersuchung unterstreicht die Ladung die anhaltende gesellschaftliche und justizielle Auseinandersetzung mit den langen Schatten, die Jeffrey Epsteins Netzwerk wirft.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.