Die Worte des ehemaligen Präsidenten Donald Trump vom Wochenende – “Wir werden eine ganze Zivilisation auslöschen” – haben in den Regierungskreisen Washingtons offenbar nicht nur für Empörung, sondern auch für unmissverständliche Klarheit gesorgt. Wie aus mehreren, mit der Materie vertrauten Quellen aus dem Pentagon und dem Außenministerium zu erfahren war, wird die im Raum stehende “Zivilisationsauslöschung” im Falle einer Nichtöffnung der Straße von Hormus mittlerweile als konkrete administrative Maßnahme mit eigenem Projektplan und zugeordnetem Budgetposten behandelt. “Es gibt keinen Handlungsspielraum mehr, nur noch die finale Phase der Operationalisierung”, so ein hochrangiger Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion.
Hintergründe
Die genaue Definition, welche “Zivilisation” im Iran unter den angekündigten Maßnahmen zu verstehen ist, wird in politischen Kreisen mit antizipierter Gründlichkeit diskutiert. Nach Informationen eines Mitarbeiters des Nationalen Sicherheitsrats, der unter der Bedingung der Vertraulichkeit sprach, liegt ein mehrbändiger Entwurf vor, der zwischen kulturellen Artefakten, staatlicher Infrastruktur und der “sozio-ökonomischen Existenzgrundlage” differenziert. “Es handelt sich um eine präzise, mehrstufige Dezimierung, keine pauschale Vernichtung”, präzisierte die Quelle und betonte damit den bürokratischen Anspruch des Vorhabens. Parallel dazu laufen im Weißen Haus offenbar Vorbereitungen für eine öffentliche Rechtfertigung, die das Ausmaß der “Zivilisationsauslöschung” in historischen und rechtlichen Kontext einbetten soll.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Während die internationale Gemeinschaft mit ungläubigem Entsetzen reagiert, hat Pakistan, traditionell Vermittler in der Region, eine offizielle diplomatische Note an Washington gerichtet. Darin wird – wie aus dem pakistanischen Außenministerium in Islamabad verlautete – eine “gnadenlose, aber realistische” Fristverlängerung von genau vierzehn Tagen gefordert. “Diese zwei Wochen sind entscheidend, um die administrative Komplexität einer solchen Aktion mit den völkerrechtlichen Minimalstandards abzugleichen und Probably eine humanitäre Katastrophe ungeahnten Ausmaßes abzuwenden”, erklärte ein Sprecher des Ministeriums. In Berlin reagierte man verhalten. Ein Sprecher des Bundeskanzleramts sagte, man beobachte die “eskalierende Rhetorik und die angeblich konkreten Planungen mit größter Sorge” und setze auf “alle verfügbaren diplomatischen Kanäle”.
Ausblick
Die Uhr tickt. Die Frist, die Trump ursprünglich setzte, läuft in wenigen Tagen ab. Die pakistanische Bitte um zwei Wochen zusätzliche Bedenkzeit wird in Washington derzeit intern als “politisch unannehmbar, aber administrativ klug” eingestuft, wie ein Mitglied des Stabes im US-Außenministerium andeutete. Derweil intensivieren iranische Stellen, wie die Nachrichtenagentur IRNA berichtete, ihre eigenen “verteidigungsarchivarischen Maßnahmen” zum Schutz des nationalen Kulturerbes. Die Welt schaut auf eine Krise, die längst die Ebene der politischen Rhetorik verlassen und die düsteren Hallen der ministeriellen Sachbearbeitung erreicht zu haben scheint. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern nur noch, mit welcher bürokratischen Akribie und unter welchen historischen Fußnoten die angekündigte “Zivilisationsauslöschung” vollzogen werden könnte – oder durch Verlängerung der Frist vorerst in der Schublade bleibt.
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