Morgan Stanley hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen zweiten, überarbeiteten Antrag für einen Bitcoin-ETF eingereicht. Das Dokument, das unter dem Kürzel MSBT geführt wird, enthält laut mit dem Vorgang vertrauten Kreisen umfangreiche technische Ergänzungen zur ersten Version.

"Die Überarbeitung zeigt, dass die Bank den Prozess ernst nimmt und auf regulatorische Bedenken reagiert", sagte ein mit dem Vorgang vertrauter Analyst gegenüber unserer Redaktion. Demnach enthält der neue Entwurf präzise Angaben zur Kapitalstruktur des Fonds sowie zu den geplanten Handelspartnern an der Wall Street.

Besonders hervorzuheben sei die nun veröffentlichte Seed-Kapital-Planung. "Hier wird erstmals transparent, wie die anfängliche Marktliquidität sichergestellt werden soll", erklärte ein Marktexperte. Die Bank plane demnach, das Fondsvermögen mit einem definierten Startkapital auszustatten und dieses schrittweise durch institutionelle Anleger zu erweitern.

Hintergründe

Die SEC prüft derzeit zahlreiche Anträge für Bitcoin-ETFs. Branchenkenner vermuten, dass die Behörde vor einer endgültigen Entscheidung noch weitere Klarstellungen von den Antragstellern einfordern könnte. "Jede Überarbeitung ist eine Chance, offene Fragen zu beantworten", sagte ein ehemaliger SEC-Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte.

Morgan Stanley gehört zu den traditionellen Finanzinstituten, die seit einiger Zeit vorsichtig in den Kryptobereich vordringen. Die Bank hatte bereits in der Vergangenheit Produkte für professionelle Anleger im Bereich digitaler Assets angeboten.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Marktbeobachter bewerten die zweite Einreichung als positives Zeichen. "Es zeigt, dass die Bank den Dialog mit der Aufsicht sucht und bereit ist, ihren Vorschlag zu präzisieren", sagte ein Fondsmanager aus Frankfurt. In Branchenkreisen wird erwartet, dass auch andere Banken ihre Anträge nachbessern könnten.

Einige Krypto-Enthusiasten zeigten sich enttäuscht über die "langsame Gangart" der Wall Street. "Die traditionellen Institute zögern noch immer, wo andere schon längst Gas geben", schrieb ein Blogger auf einem einschlägigen Portal. Ob diese Geduld am Ende belohnt wird, bleibt abzuwarten.

Ausblick

Experten gehen davon aus, dass die SEC noch in diesem Jahr eine Entscheidung zu den anhängigen ETF-Anträgen fällen könnte. "Die zweite Überarbeitung durch Morgan Stanley könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Prozess voranschreitet", sagte ein Analyst. Sollte die Behörde grünes Licht geben, könnten institutionelle Anleger einfacher in Bitcoin investieren - was wiederum Auswirkungen auf die Marktliquidität und -volatilität haben könnte.

Die Bank selbst wollte sich auf Anfrage nicht zu Details des Antrags äußern. "Wir kommentieren laufende regulatorische Verfahren nicht", hieß es aus dem Presseteam. Die Finanzwelt wartet nun gespannt auf die nächsten Schritte in diesem milliardenschweren Tauziehen zwischen Innovation und Aufsicht.

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