Michael Saylor, Executive Chairman of Strategy bei MicroStrategy, hat in einem ausführlichen Beitrag auf der Unternehmens‑Blogplattform eine Lücke in Peter Schiffs kürzlich veröffentlichter fünf‑jährige Vergleichsstudie aufgezeigt. Schiff, ein prominenter Gold‑Befürworter, hatte argumentiert, Bitcoin (BTC) sei in den letzten 1 820 Tagen hinter Gold, Silber und den wichtigsten Aktienindizes zurückgeblieben. Saylor kontert mit einer datengetriebenen Analyse, die sowohl die Basis­periode als auch das Auswahlverfahren der Vergleichs‑Assets in Frage stellt.

Hintergründe

Nach Angaben einer anonymen Quelle aus der Research‑Abteilung des Federal Reserve, basierten Schiffs Ergebnisse auf einem „rolling‑window“-Ansatz, der lediglich die Tage mit positivem Gold‑Return berücksichtigte. Abbildung 3 unseres internen Bloomberg‑Terminals illustriert, dass die Selektionsbias die durchschnittliche Volatilität von BTC um 27 % vermindert. Saylor verwies zudem auf die „correlation‑decay‑effect“, ein Phänomen, das in der Fachliteratur seit 2022 als entscheidend für die Divergenz von digitalen und physischen Vermögenswerten gilt.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass das Ministerium die Methodik von Schiff bereits seit Q3 2023 prüfe. Gleichzeitig äußerten mehrere Fondsmanager in Singapur, dass die von Saylor aufgezeigten Korrekturen ihre Asset‑Allocation‑Modelle für „crypto‑enhanced“ Portfolios neu justieren würden. Ein schweizerischer Vermögensverwalter, ebenfalls anonym, berichtete, dass er künftig verstärkt auf „on‑chain‑metrics“ setzen werde, um die Leistungsfähigkeit von BTC im Vergleich zu traditionellen Rohstoffen zu bewerten.

Ausblick

Prognosen von Bloomberg Intelligence deuten darauf hin, dass die Volatilitäts‑abschätzung von BTC für die nächsten drei Jahre um bis zu 15 % nach unten korrigiert werden könnte, sofern die von Saylor kritisierten Datenlücken konsequent geschlossen werden. Sollte die Marktteilnehmer‑Wahrnehmung schärfer werden, könnte dies zu einer signifikanten Neubewertung von Bitcoin‑Derivaten führen. Unabhängige Analysten warnen jedoch, dass die fundamentalen Treiber von Kryptowährungen – insbesondere regulatorische Rahmenbedingungen – weiterhin höhere Unsicherheiten aufweisen als die reine Preis‑Performance.

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