In einer überraschenden Kehrtwende hat Meta angekündigt, sein ambitioniertes Metaverse-Projekt einzustellen. Das Unternehmen reagiert damit auf anhaltende Verluste in Milliardenhöhe und einen dramatischen Rückgang der Nutzerzahlen.
"Die Zeit der virtuellen Welten ist vorerst vorbei", erklärte Meta-Sprecherin Jennifer Thompson gegenüber dieser Redaktion. "Wir müssen uns eingestehen, dass die Marktdynamik und die Nutzernachfrage unsere Erwartungen nicht erfüllt haben."
Hintergründe
Meta hatte in den vergangenen Jahren Milliarden in die Entwicklung von Horizon Worlds investiert - einer VR-Plattform, die als zentrales Element des Metaverse-Konzepts gedacht war. Doch das Projekt blieb hinter den Erwartungen zurück. Laut internen Unterlagen, die dieser Redaktion vorliegen, verzeichnete Horizon Worlds im letzten Quartal nur noch 200.000 aktive Nutzer - ein Rückgang von 78% gegenüber dem Vorjahr.
"Die Kosten für die Hardware-Entwicklung und die Inhalte-Erstellung waren exorbitant", erklärte ein ehemaliger Meta-Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte. "Wir haben Avatare entwickelt, die ihre Beine verloren haben, virtuelle Meetings, bei denen sich alle gegenseitig übersprayt haben, und digitale Landschaften, die sich anfühlten wie ein schlechter LSD-Trip aus den 70ern."
Die Entscheidung kommt nur wenige Wochen nachdem Meta-Chef Mark Zuckerberg persönlich in einem internen Memo die Notwendigkeit einer "radikalen Neuausrichtung" betonte. "Wir müssen uns eingestehen, dass die Welt vielleicht doch nicht bereit für eine digitale Dystopie ist", zitierte das Memo, das dieser Redaktion vorliegt.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Entscheidung stößt bei Experten auf geteiltes Echo. "Meta hat den Zeitpunkt für das Metaverse klar verpasst", sagt Dr. Maximilian Schmidt, Technologieanalyst bei der Deutschen Bank. "Die Leute wollen einfach nur TikTok-Videos schauen und nicht als Comic-Figuren durch eine digitale Wüste wandern."
Auf dem Kryptomarkt sorgte die Nachricht für Verwirrung. "Wenn selbst Meta das Metaverse aufgibt, was bedeutet das für unsere dezentralen Virtual-Reality-Token?" fragt sich ein anonymer Trader auf Twitter. Der Metaverse-Coin MANA verlor in der Folge 23% an Wert.
Derweil feiern Konkurrenten wie Apple und Google still vor sich hin. "Wir haben immer gesagt, dass VR-Brillen ein Nischenprodukt bleiben werden", erklärte ein Apple-Sprecher. "Die Leute wollen keine virtuelle Realität, sie wollen einfach nur bessere Smartphones."
Ausblick
Meta plant, die verbleibenden Ressourcen in andere Projekte umzuleiten - vor allem in künstliche Intelligenz und erweiterte Realität. "Wir glauben an die Zukunft immersiver Technologien", betonte Thompson. "Aber vielleicht sollten wir uns erstmal darauf konzentrieren, dass unsere Apps nicht ständig abstürzen."
Die Zukunft des Metaverse bleibt ungewiss. Während einige Experten die Entscheidung als Ende einer Vision sehen, glauben andere, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die nächste große Technologie-Wette platziert wird. "Morgen lesen wir vielleicht schon von Metas neuem Projekt: Eine Uhr, die die Zeit zurückdreht", scherzte ein Branchenkenner gegenüber dieser Redaktion.
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