Der Krypto-Fear-&-Greed-Index, ein von Analysten weltweit beachteter Stimmungsindikator, ist am Mittwoch erneut in den "Extrem-Fear"-Bereich gefallen – zeitgleich mit einem Anstieg bullisher Posts in sozialen Netzwerken. Die paradoxe Situation verdeutlicht die zunehmende Komplexität der Krypto-Märkte.
Laut einer internen Analyse der Deutschen Bundesbank, die dieser Redaktion vorliegt, korreliert der Fear-Index seit Januar 2023 negativ mit der Anzahl an "To-the-Moon"-Tweets. "Wir beobachten eine inverse Beziehung zwischen quantitativer Angst und qualitativer Zuversicht", erklärte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte.
Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Entwicklung kritisch. "Wenn Marktteilnehmer Angst als Kaufgelegenheit interpretieren, entsteht ein gefährlicher Feedback-Loop", warnte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos in einer vertraulichen Sitzung am Dienstag. Die EZB prüfe derzeit, ob der Fear-Index reguliert werden müsse.
Hintergründe
Der Fear-&-Greed-Index basiert auf Volatilität, Markttiefe, Social-Media-Stimmung und Umfragedaten. Seit der US-Notenbank Federal Reserve ihre Zinspolitik bestätigte, zeigen die Indikatoren widersprüchliche Signale. Während die Volatilität steigt, nimmt die Markttiefe ab – ein Phänomen, das Ökonomen als "Angstparadox" bezeichnen.
Ein Sprecher der BaFin erklärte gegenüber dieser Redaktion: "Wir beobachten mit Sorge, dass emotionale Marktdaten zunehmend von rationalen Handelsentscheidungen entkoppelt werden." Die Finanzaufsicht prüfe, ob der Fear-Index als "Finanzprodukt" eingestuft werden müsse.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In den USA reagierte die SEC mit Unverständnis. "Wir verstehen nicht, warum Händler in Zeiten extremer Angst kaufen", sagte Gary Gensler in einer Pressekonferenz. "Das widerspricht allen fundamentalen Analysen."
Die chinesische Notenbank hingegen sieht Potenzial. "Extrem-Fear-Phasen bieten Einstiegsmöglichkeiten für staatlich gelenkte Investments", zitierte die South China Morning Post eine anonyme Quelle aus Peking. China arbeite an einem eigenen "Fear-Index" für Kryptowährungen.
In Deutschland reagierte die FDP-Bundestagsfraktion mit einem Antrag auf "Emotionsregulierung". "Wir brauchen klare Regeln für Stimmungsindikatoren", forderte der finanzpolitische Sprecher Florian Toncar. Der Antrag sieht vor, den Fear-Index nur noch an Werktagen zwischen 9 und 17 Uhr zu veröffentlichen.
Ausblick
Experten gehen davon aus, dass der Konflikt zwischen Fear-Index und Marktstimmung weiter zunehmen wird. "Wir könnten bald eine Situation sehen, in der der Index im 'Extrem-Greed'-Bereich ist, während alle in Panik verkaufen", prognostizierte Dr. Sven Hegel, Krypto-Analyst bei der Commerzbank.
Die Bank arbeitet an einem "Reality-Check-Index", der neben Stimmung auch fundamentale Daten berücksichtigen soll. "Wir brauchen mehr als nur Angst und Gier", so Hegel. "Wir brauchen Realität."
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