Foundry, die Mining-Tochtergesellschaft der Digital Currency Group, hat bestätigt, im April einen Zcash-Mining-Pool zu starten. Die Ankündigung erfolgte während einer geschlossenen Veranstaltung für institutionelle Investoren in New York, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber dieser Redaktion bestätigte.

Der Schritt stellt einen signifikanten Paradigmenwechsel in der Mining-Industrie dar. Während Foundry bisher ausschließlich Bitcoin-Dienste anbot, signalisiert die Expansion in den Zcash-Sektor eine breitere Akzeptanz von Privacy Coins durch institutionelle Investoren. Laut internen Unterlagen, die dieser Redaktion vorliegen, hat Foundry in den letzten sechs Monaten einen Anstieg der Anfragen institutioneller Kunden um 340 Prozent bezüglich Privacy-Lösungen verzeichnet.

Hintergründe

Zcash (ZEC) nutzt Zero-Knowledge-Proof-Technologie, um Transaktionen vollständig zu verschleiern. Im Gegensatz zu Bitcoin, wo Transaktionen öffentlich im Blockchain-Ledger eingetragen werden, ermöglicht Zcash optionale Privatsphäre. Diese Eigenschaft hat das Interesse von Hedgefonds und Family Offices geweckt, die zunehmend regulatorische Bedenken hinsichtlich der Transparenz von Krypto-Transaktionen haben.

"Wir beobachten eine Renaissance der Privacy Coins", erklärte Dr. Elena Richter, Leiterin der Kryptoanalyse bei der Frankfurt School of Finance, gegenüber dieser Redaktion. "Institutionelle Anleger suchen nach Absicherung gegen mögliche regulatorische Verschärfungen und betrachten Privacy Coins als Versicherungspolice."

Die Marktanalysten von Messari schätzen, dass das tägliche Handelsvolumen von Zcash in den letzten drei Monaten um 127 Prozent gestiegen ist, wobei ein Großteil des Volumens von Adressen stammt, die als "institutionell" klassifiziert werden. Foundry's Mining-Pool könnte diesen Trend weiter verstärken, da er institutionellen Minern ermöglicht, Zcash effizienter zu schürfen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen auf die Ankündigung waren gemischt. Während Privacy-Coin-Befürworter den Schritt als "Durchbruch für die finanzielle Privatsphäre" feiern, äußern Regulierungsbehörden Bedenken. Ein Sprecher der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erklärte, man beobachte die Entwicklung "mit großer Aufmerksamkeit" und prüfe mögliche Auswirkungen auf die Geldwäschebekämpfung.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben, doch anonyme Quellen aus dem Umfeld der Behörde deuten an, dass Privacy Coins verstärkt auf den Prüfstand kommen könnten. "Wir müssen sicherstellen, dass Innovation nicht auf Kosten der nationalen Sicherheit geht", zitierte eine mit den Diskussionen vertraute Person.

Auf dem Kryptomarkt reagierten die Kurse unmittelbar auf die Nachricht. Der ZEC-Preis stieg innerhalb von 24 Stunden um 8,3 Prozent, während der Bitcoin-Kurs leicht nachgab. Analysten führen dies auf eine Umschichtung institutioneller Gelder in Privacy Coins zurück.

Ausblick

Branchenexperten prognostizieren, dass Foundry's Schritt eine Kettenreaktion auslösen könnte. Mehrere Mining-Unternehmen, darunter Marathon Digital Holdings und Riot Blockchain, sollen laut Marktinsidern ähnliche Expansionen in Erwägung ziehen.

"Das ist erst der Anfang", prognostiziert Markus Vogel, CIO des Berliner Krypto-Asset-Fonds KMS Capital. "Wir werden in den nächsten 18 Monaten eine Institutionalisierung der Privacy Coin-Märkte erleben, die mit der von Bitcoin vor fünf Jahren vergleichbar ist."

Foundry selbst hat ehrgeizige Pläne. Interne Präsentationen, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass das Unternehmen bis Ende 2025 in fünf weitere Privacy Coins expandieren will, darunter Monero und Dash. Ob diese Expansion jedoch ohne regulatorische Gegenwehr möglich sein wird, bleibt abzuwarten.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.