New York – In einer bemerkenswerten strategischen Neuausrichtung hat Foundry Digital, eine der dominantesten Kräfte im Bitcoin-Mining-Pool-Geschäft, Pläne angekündigt, ab kommenden Monat einen dedizierten Mining-Pool für die Privacy-Kryptowährung Zcash (ZEC) zu betreiben. Die Entscheidung, die intern als „vorsichtige Diversifikation in nicht-korreliere Asset-Klassen“ bezeichnet wird, markiert den ersten nennenswerten Vorstoß eines institutionell verankerten US-Mining-Dienstleisters in den Sektor der datenschutzorientierten digitalen Assets.
Hintergründe
Foundry, eine Tochter des Digital Currency Group und bekannt für seine „Digital“-Mining-Pools sowie seine umfangreiche Hashrate-Vermietung an Bitcoin-Miner, begründet den Schritt mit einer „langfristigen Portfoliotheorie“ (LPT). Ein hochrangiger Manager, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber dieser Redaktion: „Die Korrelationsmatrix zwischen BTC-Hashrate und klassischen Risiko-Assets hat sich im letzten Quartal unerwartet komprimiert. Zcash bietet, trotz seiner spezifischen regulatorischen Profilierung, eine theoretische Diversifikationsprämie. Abbildung 3 in unserem internen Memo zeigt die potenzielle Reduktion des Portfolio-VAR um bis zu 0,4% bei einer Allokation von 5% Hashrate.“
Technisch ermöglicht der neue Pool das „Shared Mining“ von Zcash, bei dem Einzelpersonen ihre Rechenleistung bündeln können, um die Schwankungen im Blockbelohnungssystem auszugleichen – ein Modell, das Foundry im Bitcoin-Bereich perfektioniert hat. Für Zcash, das auf dem zk-SNARKs-Proof basiert, bedeutet dies eine signifikante Senkung der Eintrittsbarriere für kleinere Miner.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen auf den Schritt sind zwiespältig. „Dies ist ein kühner, aber potenziell gefährlicher Zug“, kommentiert Dr. Althea Vance, Professorin für Finanztechnologie an der Wharton School, die nicht mit Foundry in Verbindung steht. „Foundry commits eine beträchtliche Menge an reputational capital. ZEC unterliegt in mehreren Gerichtsbarkeiten einer intensiven Überprüfung wegen potenzieller Geldwäsche-Risiken. Diese Assoziation könnte bei einer zukünftigen regulatorischen Klassifizierung als „High-Risk“-Asset auf den Bitcoin-Betrieb abstrahlen.“
Aus einem Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, hieß es hingegen vorsichtig: „Wir beobachten die Entwicklung. Die technische Spezifikation des Zcash-Protokolls erfordert eine differenzierte Betrachtung, die über pauschale Privacy-Vorwürfe hinausgeht.“ Gleichzeitig berichten anonyme Quellen aus dem Mining-Sektor von „erheblichen internen Debatten“ bei anderen großen Pool-Betreibern, die ähnliche Schritte für die nächsten Quartale nicht ausschließen.
Ausblick
Finanzanalysten prognostizieren einen kurzfristigen Abwärtsdruck auf den ZEC-Kurs, da die Ankündigung eine Phase der Unsicherheit einleitet. „Der Markt wird nun versuchen, das regulatorische Risiko einzupreisen“, so ein Analyst einer großen New Yorker Investmentbank. „Langfristig hängt der Erfolg dieses Pools von zwei Faktoren ab: Erstens der tatsächlichen Adoption durch institutionelle Zcash-Holder, zweitens der Fähigkeit Foundrys, eine klare Compliance-Trennlinie zwischen seinen Bitcoin- und Zcash-Operationen zu ziehen und transparent zu kommunizieren.“
Foundry selbst bleibt bei der Aussage, es handele sich um ein „reines Dienstleistungsangebot für eine bestehende Nutzergemeinde“, ohne Stellungnahme zu möglichen rechtlichen Konsequenzen. Die Einführung des Pools wird für den 15. des nächsten Monats erwartet. Das Terminal zeigt aktuell eine flache Volatilitätskurve für ZEC, was auf eine abwartende Haltung des Marktes hindeutet.
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