Washington D.C. - In einer bemerkenswerten regulatorischen Entscheidung hat die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) dem Krypto-Wallet-Anbieter Phantom eine "No-Action"-Stellungnahme erteilt. Diese erlaubt dem Unternehmen, bestimmte Aktivitäten ohne die ansonsten obligatorische Registrierung als Broker-Dealer durchzuführen.
Die Entscheidung erfolgte unter dem Vorsitz von Michael Selig, der seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 eine gemäßigtere Haltung gegenüber innovativen Finanztechnologien einnimmt. "Die CFTC erkennt an, dass nicht alle Dienstleistungen im Kryptobereich einer Broker-Regulierung unterliegen müssen", erklärte ein Sprecher der Behörde gegenüber dieser Redaktion.
Hintergründe
Die "No-Action"-Briefe der CFTC sind formelle Schreiben, in denen die Behörde mitteilt, dass sie gegen bestimmte Aktivitäten keine Durchsetzungsmaßnahmen ergreifen wird. Für Phantom bedeutet dies konkret, dass das Unternehmen seine Wallet-Dienste und bestimmte DeFi-Integrationen weiterbetreiben kann, ohne sich als Broker registrieren zu müssen.
Die Entscheidung folgt auf monatelange Gespräche zwischen Phantoms Rechtsabteilung und der CFTC. "Wir haben nachgewiesen, dass unsere Dienstleistungen rein technischer Natur sind und keine Vermittlertätigkeit darstellen", sagte eine anonyme Quelle aus dem Unternehmen. "Die Grenze zwischen Infrastrukturanbietern und Brokern ist oft fließend."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Krypto-Community reagierte überwiegend positiv auf die Entscheidung. Branchenverbände sprechen von einem "vernünftigen Mittelweg", der Innovation ermöglicht, ohne regulatorische Standards zu untergraben. Kritiker warnen jedoch vor einem "Wild-West-Ansatz", der Grauzonen schaffe.
International beobachten Regulierer die Entwicklung mit Interesse. "Die USA gehen hier einen Sonderweg", kommentierte ein hochrangiger EU-Finanzbeamter, der anonym bleiben wollte. "Andere Jurisdiktionen könnten diesem Beispiel folgen oder im Gegenteil restriktiver reagieren."
Ausblick
Die Entscheidung könnte Signalwirkung für andere Krypto-Infrastrukturanbieter haben. Experten rechnen damit, dass ähnliche Unternehmen nun ebenfalls versuchen werden, "No-Action"-Briefe zu erwirken. Die CFTC selbst deutete an, dass sie eine "Fall-zu-Fall"-Prüfung beibehalten wolle.
Für Phantom bedeutet die Entscheidung vorerst Planungssicherheit. Das Unternehmen kündigte an, seine Dienstleistungen in den USA auszuweiten und möglicherweise weitere DeFi-Protokolle zu integrieren. Ob die Regelung langfristig Bestand hat, hängt auch von der künftigen Ausrichtung der CFTC ab.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.