Boris Johnson sorgt mit ungewöhnlichem Investment-Tipp für Aufsehen

In einer schriftlichen Erklärung, die der "Financial Times" vorliegt, hat der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson Pokémon-Sammelkarten als "sicherere Geldanlage" als Bitcoin bezeichnet. Die Aussage erfolgte im Rahmen einer Rede vor dem Londoner Handelskammer, bei der Johnson über die Zukunft der britischen Wirtschaft sprach. "Die Pokémon-Karten von 1999 haben ihren Wert in den letzten 25 Jahren konstant gehalten, während Bitcoin in derselben Periode extreme Schwankungen erlebte", zitiert die Erklärung. "Ich persönlich würde meinen Enkelkindern raten, in Charizard-Karten zu investieren statt in digitale Währungen." Die Aussage sorgt in Finanzkreisen für Erstaunen. "Das ist eine interessante These, die die traditionelle Auffassung von Werteaufbewahrung infrage stellt", sagte Dr. Emma Richardson, Professorin für Finanzethik an der London School of Economics, gegenüber dieser Redaktion. "Allerdings sollte man bedenken, dass die Liquidität von Pokémon-Karten begrenzt ist und die Nachfrage stark von der Beliebtheit der Marke abhängt." Johnson, der für seine provokanten Aussagen bekannt ist, scheint mit seiner These einen Nerv getroffen zu haben. In Online-Foren und sozialen Netzwerken wird der Vergleich heiß diskutiert. "Vielleicht hat er ja recht. Eine Pikachu-Karte kann man wenigstens in der Hand halten", schrieb ein Nutzer auf Reddit.

Hintergründe

Die Aussage fällt in eine Zeit, in der die britische Regierung mit einer Inflationsrate von 11 Prozent kämpft – eine Entwicklung, die Experten auf expansive Fiskalpolitik und die Folgen des Brexit zurückführen. Johnson selbst war während seiner Amtszeit von 2019 bis 2022 maßgeblich an der Gestaltung der britischen Wirtschaftspolitik beteiligt. "Es ist bemerkenswert, dass ein ehemaliger Regierungschef, der während seiner Amtszeit an der Expansion der Geldmenge beteiligt war, nun die Vorzüge einer physischen Anlageform hervorhebt", kommentierte der Ökonom Thomas Becker von der Universität Oxford. "Das zeigt die wachsende Unsicherheit über die Zukunft des Fiat-Geldsystems."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen auf Johnsons Aussage fallen gemischt aus. Während einige Finanzexperten die These als "reine Provokation" abtun, sehen andere darin eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Werteaufbewahrung. "Es ist erfrischend, dass ein Politiker sich mit alternativen Anlageformen auseinandersetzt", sagte der Investmentbanker James Wilson. "Allerdings sollte man bedenken, dass Pokémon-Karten einem erheblichen Sammlerwertrisiko unterliegen." Auch in der Krypto-Community sorgt die Aussage für Diskussionen. "Das ist natürlich absurd. Bitcoin hat in den letzten zehn Jahren eine durchschnittliche jährliche Rendite von über 200 Prozent erzielt", schrieb der Krypto-Experte Max Meyer auf Twitter. "Aber vielleicht ist das ja Johnsons Art, auf die Volatilität von Bitcoin hinzuweisen."

Ausblick

Unklar ist, ob Johnson mit seiner Aussage eine ernsthafte Investment-Empfehlung geben oder lediglich eine Debatte anstoßen wollte. Die Pokémon Company, Herstellerin der Sammelkarten, wollte sich gegenüber dieser Redaktion nicht zu der politischen Einordnung äußern. Fest steht: Die Debatte um die besten Anlagemöglichkeiten im digitalen Zeitalter ist damit um eine ungewöhnliche Facette reicher. Ob sich die These des ehemaligen Premierministers als nachhaltig erweist, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass die Volatilität von Bitcoin und die Frage nach einer sicheren Werteaufbewahrung weiterhin die Gemüter bewegen.

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