Die Parallelen zwischen Bittensor und dem Internet Computer Protocol (ICP) sind nach Einschätzung von Marktbeobachtern alarmierend. Beide Projekte basieren auf einem technologischen Narrativ, das für den durchschnittlichen Anleger kaum zu durchschauen ist. Während ICP den "dezentralisierten Internet" als Ersatz für AWS und Cloud-Computing versprach, wirbt Bittensor mit einem "dezentralisierten KI-Marktplatz", auf dem Modelle konkurrieren und belohnt werden.

"Die Architekturen beider Projekte sind so komplex, dass die meisten Investoren sie nicht evaluieren können", erklärte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte. "Sie verlassen sich daher auf soziale Bewährtheit und dominante Narrative." ICP band sich an das Web3-Infrastruktur-Narrativ, Bittensor an das Künstliche-Intelligenz-Narrativ – wobei KI derzeit sogar stärkere Hype-Dynamiken aufweist als Web3 im Jahr 2021.

Hintergründe

Die Ähnlichkeiten zwischen beiden Projekten gehen über die narrative Ebene hinaus. Beide verfolgen das Ziel, zentralisierte Technologiegiganten durch dezentrale Alternativen zu ersetzen. Beide setzen auf Token-Ökonomien, die für Außenstehende schwer nachvollziehbar sind. Und beide profitieren von der größten technologischen Erzählung ihrer jeweiligen Zeit.

"ICP hatte die Vision, AWS zu ersetzen. Bittensor will das KI-Modell-Training und die Bereitstellung dezentralisieren", sagte Dr. Markus Weber, Krypto-Analyst bei der Investmentbank Weber & Partners. "Der Unterschied: KI ist aktuell das heißeste Thema an den Märkten. Die Bewertungen könnten daher noch extremer ausfallen als beim ICP-Hype."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationale Krypto-Community reagiert gespalten auf die Entwicklung. Während einige Investoren die Parallelen als Warnsignal sehen, betrachten andere Bittensor als logische Weiterentwicklung der dezentralen Technologie. "Wir erleben eine Wiederholung der Geschichte, nur mit anderen Schlagworten", sagte eine anonyme Quelle aus einem großen Krypto-Hedgefonds.

Regulierungsbehörden in Europa und den USA beobachten die Entwicklung mit wachsender Sorge. "Die Ähnlichkeit zu früheren Krypto-Hypes ist frappant", sagte ein Sprecher der US-Börsenaufsicht SEC. "Wir prüfen derzeit, ob zusätzliche Schutzmaßnahmen für Privatanleger erforderlich sind."

Ausblick

Marktbeobachter warnen vor einem möglichen Wiederholungsszenario. Sollte Bittensor ähnlich wie ICP einen Hype erleben, gefolgt von einem dramatischen Absturz, könnte dies erneut das Vertrauen in die gesamte Krypto-Branche erschüttern. "Die Frage ist nicht ob, sondern wann der KI-Hype an seine Grenzen stößt", sagte ein Analyst der Deutschen Bank.

Unterdessen setzen die Bittensor-Entwickler unbeirrt ihren Kurs fort. "Wir bauen die Zukunft der KI", sagte ein Sprecher des Projekts. "Die Technologie spricht für sich." Ob diese Zukunft einer ähnlichen Dynamik folgen wird wie das Internet Computer Protocol, bleibt abzuwarten.

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