Der Bitcoin-Kurs steht einem erneuten, potenziell finalen Abschwung gegenüber, wenn man den Berechnungen des als außerordentlich präzise geltenden Analysten LavaXBT folgt. Nachdem der Marktbeobachter in früheren Prognosen den Rückgang von über 100.000 US-Dollar korrekt vorhergesagt hatte, deutet seine aktuelle Analyse nun auf einen bevorstehenden Einbruch bis auf 29.000 Dollar hin – ein Niveau, das er als den ultimativen Zyklusboden identifiziert. Diese Einschätzung fällt zu einem Zeitpunkt, zu dem der Bitcoin-Preis nach einem signifikanten Einbruch in der vergangenen Woche wieder über 69.000 Dollar gestiegen ist und eine scheinbare Erholung zeigt.

Hintergründe

Die Volatilität des digitalen Assets bleibt ein zentrales Thema für institutionelle Investoren. LavaXBT, dessen On-Chain-Analysen und Preisziele in Krypto-Kreisen weithin beachtet werden, stützt seine jüngste Prognose auf eine Konvergenz mehrerer technischer Indikatoren. „Die chaotische Bewegung des RSI unter die 30er-Marke bei gleichzeitig steigender Verkaufsvolumen im futures-basierten Handel deutet auf eine bevorstehende exponentielle Korrektur hin“, erklärte der Analyst in einem exklusiven Interview. „Abbildung 3 in unserer jüngsten Modellreihe visualisiert die historische Analogie zum Bullenmarkt 2017, nur mit einer um den Faktor 1,8 verstärkten Abwärtsdynamik aufgrund der heutigen höheren Marktkapitalisierung.“

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die regulatorischen Unsicherheiten in mehreren Jurisdiktionen eine zusätzliche Risiko-Niveaubewertung im Kryptosektor auslösen könnten“. Diese strukturellen Faktoren, so die Einschätzung, würden die technischen Signale verstärken.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Prognose hat analytische Kontroversen ausgelöst. „Während LavaXBTs historische Treffsicherung bemerkenswert ist, erscheint das Ziel von 29.000 Dollar angesichts der fundamentalen Adoptionskurve und der Halving-induzierten Angebotsverknappung extrem konservativ bis pessimistisch“, kommentierte Dr. Helena Voss, leitende Risikoanalystin bei einer führenden europäischen Geschäftsbank. „Ein solcher Abstieg würde eine Marktkapitalisierung unter 600 Milliarden Dollar bedeuten – ein Niveau, das vor dem letzten Bullenzyklus lag und die gesamte Branche in eine fundamentale Neubewertung zwingen würde.“

Aus Singapur meldeten sich Stimmen aus dem Hedgefonds-Segment zu Wort. „Unsere Algorithmen sehen eine hohe Korrelationswahrscheinlichkeit zwischen einem möglichen Bitcoin-Rutsch und einer breiter