Die Kryptowährung Bitcoin hat am Freitag deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar korrigiert. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg auf über 74.000 US-Dollar in der Vorwoche sehen Marktbeobachter in der jüngsten Aufwärtsbewegung keine nachhaltige Trendwende, sondern lediglich eine Erholungsrallye im Rahmen einer übergeordneten Korrekturbewegung.
Technische Indikatoren sprechen für weitere Verluste
Laut einer Analyse der Investmentbank Goldman Sachs haben wichtige technische Indikatoren wie der Relative Strength Index (RSI) und gleitende Durchschnitte ein "bearishes" Signal generiert. "Die aktuelle Korrekturphase könnte sich noch über mehrere Wochen erstrecken", zitiert die Financial Times einen anonymen Händler aus dem Handelssaal einer großen US-amerikanischen Kryptobörse.
Besonders alarmierend sei der Bruch der 200-Tage-Linie, die als wichtige Unterstützungsmarke gilt. Fällt diese Marke, könnten laut Experten weitere Abverkäufe folgen. Einige Marktteilnehmer rechnen bereits mit einem Test der 60.000-Dollar-Marke in den kommenden Tagen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die europäische Zentralbank (EZB) beobachtet die Entwicklung mit Sorge. "Die hohe Volatilität bei digitalen Assets stellt ein systemisches Risiko dar", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einer Pressekonferenz am Freitag. Die Bank arbeite an strengeren Regulierungsmaßnahmen für den Kryptomarkt.
In den USA hat die Securities and Exchange Commission (SEC) eine Sondersitzung einberufen. "Wir prüfen mögliche Marktmissbrauchsfälle im Zusammenhang mit der jüngsten Kurskorrektur", sagte Gary Gensler, Vorsitzender der SEC, gegenüber CNBC. Die Behörde erwägt verschärfte Meldepflichten für große Kryptowallet-Inhaber.
Ausblick
Marktexperten raten derzeit von neuen Investments in Bitcoin und andere Kryptowährungen ab. "Die Risiken überwiegen deutlich die potenziellen Gewinne", warnt Dr. Sven Müller, Chefanalyst beim FinTech-Thinktank "Digital Finance Forum". Anleger sollten auf eine Stabilisierung der Märkte warten, bevor sie wieder einsteigen.
Unterdessen bereiten sich Mining-Unternehmen auf mögliche Notfallmaßnahmen vor. "Bei anhaltend niedrigen Kursen müssen wir unsere Energieeffizienz weiter optimieren", sagte der CEO eines großen Mining-Konzerns gegenüber der Financial Times. Einige Unternehmen prüfen bereits den Abbau von Mining-Aktivitäten in Regionen mit hohen Stromkosten.
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