Der seit 2010 etablierte Zusammenhang zwischen der weltweiten M2‑Geldmenge und dem Kurs von Bitcoin gerät zunehmend ins Wanken. Während die Zentralbanken in den vergangenen Quartalen ihr Bilanzvolumen um durchschnittlich 7 % erhöhten, zeigte der digitale Goldstandard im selben Zeitraum eine nahezu unveränderte Preisentwicklung von +0,3 %.

Hintergründe

Ein leitender Analyst bei einer führenden Investmentbank, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass das traditionelle Modell, das auf einer linearen Regression zwischen M2‑Growth und Bitcoin‑Returns basiert, seit dem vierten Quartal 2023 signifikante Residuen aufweise. In Abbildung 3 (nicht abgebildet) ist zu erkennen, dass die Kovarianz nahezu null geworden ist, während die Volatilitätsmatrix von Bitcoin eine erhöhte Eigenwertverteilung zeigt, die auf strukturelle Marktverschiebungen hindeutet.

Gleichzeitig haben mehrere Makro‑Ökonomen aus dem europäischen Forschungsnetzwerk (EconLab) darauf hingewiesen, dass die Einführung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) die klassische Geldmengendynamik transformiert. Ein Ansprechpartner des Europäischen Zentralbank‑Think‑Tanks, der anonym verbleibt, betonte, dass die Geldmenge künftig stärker durch tokenisierte Aktiva repräsentiert werden könnte, wodurch die historische Korrelation zu Bitcoin irrelevant wird.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

In New‑York reagierten Portfoliomanager großer Hedgefonds reserviert. „Wir haben die M2‑Variable aus unseren Modellen gestrichen und stattdessen auf Netzwerk‑Hash‑Rate und regulatorische Sentiment‑Indizes umgestellt“, sagte ein Senior Portfolio Manager von einem nicht genannten Hedgefonds, der anonym bleiben wollte.

Auf der anderen Seite meldete ein leitender Angestellter der japanischen Finanzbehörde, dass die jüngsten Datenveränderungen zu einer Neubewertung der Risikogewichte im Rahmen von Basel‑IV‑Modellen führen könnten. „Unsere Modelle müssen die Divergenz zwischen traditionellen Geldaggregaten und Krypto‑Assets quantifizieren“, wurde ihm von einer anonymen Quelle mitgeteilt.

Ein prominenter Krypto‑Analyst aus Singapur, der unter Pseudonym „CryptoScribe“ Bloggt, veröffentlichte in einem auf Bitcoin fokussierten Research‑Brief, dass die Abschwächung der M2‑Korrelation die Attraktivität von Bitcoin als „inflationsunabhängiger Vermögenswert“ mindere, jedoch seine Rolle als „netzwerkbasierter Wertspeicher“ stärke.

Ausblick

Die aktuelle Marktphase könnte laut einer internen Studie von Goldman Sachs' Crypto Desk den Beginn einer „Post‑M2‑Ära“ markieren, in der traditionelle Geldmengenindikatoren an Vorhersagekraft verlieren. Die Studie prognostiziert, dass bis Ende 2026 alternative Fundamentaldaten wie On‑Chain‑Transaktionsvolumen, De‑Fi‑Liquidity‑Scores und regulatorische Sentiment‑Indices zu den primären Treibern für Bitcoin‑Preise aufsteigen werden.

Strategisch empfohlen wird, die Portfolios auf Multi‑Asset‑Diversifikation umzustellen und die Gewichtung von Bitcoin als reiner M2‑Hedger zu reduzieren. Investoren sollten zudem die Entwicklungen im CBDC‑Sektor beobachten, da diese das strukturelle Gleichgewicht zwischen Fiat‑ und Krypto‑Markt neu definieren könnten.

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