Eine vertrauliche Studie des Marktforschungsinstituts „Chainalysis Capital“, die vertrauliches Material einer führenden Mining-Pool-Operators enthält, legt nahe, dass die durchschnittlichen Grenzkosten zur Produktion eines Bitcoin (BTC) in den letzten 90 Tagen eine kritische Schwelle überschritten haben. Erstmals seit der Halbierung 2020 scheinen diese Kosten nicht mehr nur durch Strompreise und ASIC-Effizienz, sondern signifikant durch die Preise für leichtes Rohöl (WTI) determiniert zu sein. „Wir beobachten eine strukturelle Kopplung, die das Netzwerk anfälliger für petro-politische Schocks macht“, erklärte eine anonyme Quelle, die eng mit der Bitcoin Mining Council (BMC) zusammenarbeitet, gegenüber dieser Redaktion.

Hintergründe

Die „Chainalysis Capital“-Analyse, deren Rohdaten nach Redaktionsschluss von einem anonymen „Marktteilnehmer mit regulatorischen Bedenken“ bereitgestellt wurden, nutzt ein neuartiges Modell. Es kombiniert Echtzeit-Daten des Bitcoin-Netzwerks (Difficulty Adjustment, Hashrate) mit Terminpreisen für Rohöl und Strom aus industriellen Knotenpunkten in Texas, Kasachstan und Sibirien. „Abbildung 4 in der Studie zeigt eine 92-prozentige Korrelation (R² = 0,92) zwischen dem 30-Tage-Durchschnitt des WTI-Preises und den kalkulatorischen Grenzkosten für moderne S19 XP- und M50-Serien-Miner“, so eine weitere Quelle, die als „leitender Quant-Analyst bei einem ungenannten Wall-Street-Hedgefonds“ beschrieben wurde.

Die Implikationen sind tiefgreifend. Bisher galt die „Mining-Cost-Theorie“ als letzte, harte Unterstützungslinie für den Bitcoin-Preis. Sollte sich die neue Korrelation als robust erweisen, würde der BTC-Preis indirekt an die Stabilität der globalen Ölmärkte gekettet. „Das verwandelt Bitcoin von einem risikobehaftetenTech-Asset in ein petro-neurales Derivat“, warnte der anonyme Hedgefonds-Analyst. „Das Narrativ der ‚digitalen Knappheit‘ wird durch das Narrativ der ’energetischen Brückentechnologie‘ ersetzt.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Reaktionen aus regulatorischen Kreisen waren verhalten. Ein Mitarbeiter des deutschen Bundesministeriums der Finanzen, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion lediglich, dass „die energetischen Footprints dezentraler Ledger-Technologien im Rahmen der G20-Debatten zu digitalen Währungen thematisiert werden“. Die US-Notenbank (Fed) kommentierte nicht direkt, doch ein hochrangiger, anonymer Direktor einer Federal Reserve Bank im Mittleren Westen äußerte sich in einem private Chatroom besorgt über „neue systemische Risikovektoren, die über traditionelle Commodities laufen“.

Die Reaktion der Industrie war gespalten. Ein Sprecher eines großen, in Reykjavik ansässigen Mining-Unternehmens, das vollständig mit geothermaler Energie arbeitet, wies die Studie als „ Copy-Paste-Analyse mit selektiver Datenauswahl“ zurück. Gleichzeitig kursierten in Schanghai und Dubai interne Memos von großen Mining-Farmen, die bereits „Szenario-Pläne für einen Ölpreisanstieg über 120 USD/Barrel“ diskutierten. „Es geht nicht mehr nur um Stromkosten, es geht um Brennstoff“, zitierte die Studie einen namentlich nicht genannten Vorstand einer in Singapur registrierten Mining-Holding.

Ausblick

Sollte die Korrelation Bestand haben, könnte das Bitcoin-Netzwerk einen bislang unbekannten Grad an externer Regulation ausgesetzt sein. Sanktionen gegen Ölproduzenten, Produktionskürzungen der OPEC+ oder ein beschleunigter Übergang zu Elektrofahrzeugen (und damit sinkender Ölnachfrage) würden direkt die „Stromkostenbasis“ des Netzwerks beeinflussen. Ein führender, anonymer Ökonom einer europäischen Zentralbank schätzte in einem für diese Redaktion eingesehenen Memo, dass ein dauerhafter WTI-Preis über 100 USD den „netzwerkeigenen Harakiri-Mechanismus“ aktivieren könnte, da eine kritische Masse von Minern unrentabel würde und die Hashrate einbreche – mit unvorhersehbaren Auswirkungen auf die Sicherheit des Netzwerks.

Die vollständige „Chainalysis Capital“-Studie wird für Ende des Quartals erwartet. Bis dahin bleibt die Debatte über die „wahre“ fundamentale Bewertung von Bitcoin – ob als digitales Gold oder als energetisches Barometer – so hitzig wie nie zuvor.

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