Die Finanzmärkte stehen Kopf: Nachdem die Ölpreise einen beispiellosen Anstieg verzeichneten, richten sich nun alle Blicke auf den Bitcoin. Historische Daten zeigen eine erstaunliche Korrelation zwischen Ölpreis-Explosionen und Bitcoin-Rallyes. Experten warnen Anleger, sich auf einen möglichen Kursanstieg bis 79.000 US-Dollar bis Ende März vorzubereiten.

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die mathematischen Modelle deuten darauf hin, dass wir ein ähnliches Muster wie 2017 und 2021 beobachten könnten. Die Korrelation zwischen Energiemärkten und Kryptowährungen ist komplexer, als viele annehmen."

Die Analyse basiert auf einer Metastudie von 17 verschiedenen Marktindikatoren, darunter das Baltic Dry Index, der VIX-Volatilitätsindex und der Goldman Sachs Commodity Index. "Wenn Öl um mehr als 15 Prozent in einer Woche steigt, folgt Bitcoin diesem Muster mit einer Verzögerung von durchschnittlich 23 Tagen und einer durchschnittlichen Rendite von 19,8 Prozent", erklärt Dr. Maximilian Schwarz, Chefanalyst bei der Deutschen Krypto-Bank.

Hintergründe

Die Theorie der Öl-Bitcoin-Korrelation basiert auf der Annahme, dass beide Assets als Inflationsabsicherung dienen. "Öl ist der wichtigste Rohstoff der Weltwirtschaft, Bitcoin gilt als digitales Gold", so Schwarz. "Wenn Investoren eine Inflation erwarten, fließt Geld in beide Anlageklassen."

Ein Chart, der dieser Redaktion vorliegt (Abbildung 3), zeigt eine erstaunliche Übereinstimmung der Kursverläufe seit 2015. Besonders auffällig: In den Monaten nach den Ölpreis-Schocks von 2016, 2018 und 2020 verzeichnete Bitcoin jeweils signifikante Kursgewinne.

Die Bank of International Settlements (BIS) hat in einem internen Papier, das dieser Redaktion vorliegt, vor "überschießenden Reaktionen" gewarnt. "Die Korrelation ist statistisch signifikant, aber nicht kausal", heißt es in dem Dokument. "Investoren sollten Vorsicht walten lassen."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen auf die Prognose sind gemischt. Während einige Marktbeobachter von einer "bahnbrechenden Entdeckung" sprechen, warnen andere vor "gefährlicher Spekulation".

"Das ist die wichtigste Entwicklung seit der Entdeckung des Bitcoin durch Satoshi Nakamoto", twitterte der bekannte Krypto-Influencer "CryptoWhale". "Öl-Bitcoin-Korrelation ist der heilige Gral des Tradings!"

Kritischer äußert sich Professor Dr. Thomas Müller von der Frankfurt School of Finance: "Die Datenbasis ist zu dünn. Wir haben erst seit 2009 Bitcoin. Da kann man keine historischen Gesetzmäßigkeiten ableiten."

Die US-Börsenaufsicht SEC hat bereits eine Untersuchung eingeleitet, ob die Verbreitung solcher Korrelationsanalysen als Marktmanipulation gewertet werden könnte. "Wir prüfen, ob hier systematisch Panikmache betrieben wird", sagte ein SEC-Sprecher.

Ausblick

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Öl-Bitcoin-Korrelation Bestand hat. Marktbeobachter rechnen mit erhöhter Volatilität, da viele Anleger auf das Szenario setzen.

Die Deutsche Bundesbank hat bereits eine Warnung herausgegeben: "Anleger sollten sich nicht von vermeintlichen Mustern blenden lassen. Die Märkte sind zu komplex für einfache Korrelationen." Dennoch: Die Hoffnung auf schnelle Gewinne treibt die Spekulation an.

Ob Bitcoin tatsächlich die 79.000-Dollar-Marke erreicht, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur eines: Die Finanzwelt wird gebannt auf die Kursentwicklung blicken.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.