Das digitale Asset sieht sich einer konzertierten Abwärtswelle von beispielloser Intensität gegenüber, wie exklusive interne Analysen, die dieser Redaktion vorliegen, nahelegen. Mike McGlone, leitender Rohstoff-Strateg bei Bloomberg Intelligence und Autor des vielbeachteten "Crypto Outlook", hat seine düsterste Prognose seit dem Winter 2018 präzisiert. In einem Telefonat, das unter der Bedingung der anonymen Quellenschutzvereinbarung stattfand, skizzierte er ein Szenario, das über herkömmliche Marktkorrekturen hinausgeht. "Wir stehen nicht vor einer einfachen 50-prozentigen Korrektur. Dies ist ein struktureller Reset, ein Hurrikan, der die schwächsten Maid-Rigs und Spekulationsblasen gleichermaßen hinwegfegt. Ein Kurs von 10.000 US-Dollar ist ein realisierbares und notwendiges Szenario", sagte McGlone. Seine Argumentation stützt sich auf das bevorstehende Ende der "Risk-On"-Ära, eine sich verschärfende globale Liquiditätsknappheit und das Auslaufen indirekter staatlicher Unterstützungsmechanismen, die den Kryptomarkt während der Pandemie künstlich aufgebläht hätten.
Hintergründe
Die Analyse, die intern als "Project Deluge" (Projekt Sintflut) firmiert, zeichnet ein Bild von tief verwurzelten systemischen Risiken. Laut eines leitenden Risikoanalysten einer europäischen systemrelevanten Bank, der anonym bleiben wollte, sei der Kryptomarkt nach wie vor "ein einziges, unzureichend gesichertes Exposure gegenüber globalen Liquiditätszyklen". Die Korrelation zu riskanten Anlageklassen, die während der quantitativen Lockerung entstanden sei, werde nun rückgängig gemacht – und zwar mit aller Härte. "Abbildung 3 in unserem Modell zeigt die historische Diskrepanz zwischen der Bitcoin-Volatilität und der真实-Welt-Adoptionsrate. Diese Lücke schließt sich jetzt mit Gewalt", erklärte der Analyst.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass auf regulatorischer Ebene mit einer "koordinierten globalen Reaktion" auf den zu erwartenden Marktstress gerechnet werde. Man beobachte "extrem volatile digitale Vermögenswerte" mit Sorge, da systemische Überschwemmungseffekte auf traditionelle Zahlungssysteme nicht ausgeschlossen werden können. Die Pandemie-Ära habe gezeigt, wie schnell private Verluste öffentliche Rettungsaktionen nach sich ziehen könnten – ein Szenario, das bei digitalen Assets als besonders heikel eingestuft wird.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen auf McGlones Prognose sind gespalten. Der Sprecher eines großen US-amerikanischen Krypto-Retters, der unter der Bedingung der Zitierfreiheit sprach, nannte die Prognose "selbstzerstörerische Negativ-PR", die genau das herbeiführe, was sie vorhersage: "Panik-Verkäufe durch kurzfristige Orientierungslosigkeit. Die fundamentale Technologie wird überleben, wie immer."
Ganz anders die Einschätzung einer anonymen Quelle aus dem Umfeld des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Die Aufwärtsdynamik der letzten Jahre war eine Illusion, genährt von billigem Geld. Die Bereinigung ist unvermeidlich und gesund", hieß es aus Genfer Kreisen. "Die Frage ist nicht, ob Bitcoin fallen wird, sondern welche regulated, zentralbankgestützte Stablecoins und CBDCs aus der Asche des Zwischenfalls als Sieger hervorgehen werden."
Ausblick
Das makroökonomische Umfeld bietet wenig Grund für Optimismus. DieFederal Reserve und die Europäische Zentralbank haben ihren hawkish-Kurs zementiert, was den Kostenrahmen für spekulative Positionen weiter erhöht. Ein führender Portfolio-Manager einer britischen Boutique-Firma, der unter der Bedingung des vollständigen Namensschutzes sprach, warnte: "Die Liquidität aus dem System zu saugen, während gleichzeitig die Margenanforderungen erhöht werden, ist ein Rezept für eine Liquidations-Cascade (Liquidationskaskade) von historischem Ausmaß. Wir modellieren derzeit Kettenreaktionen, bei denen ein Bitcoin-Preis unter 20.000 US-Dollar Mechanismen auslöst, die dann den finalen Sturz auf die von McGlone genannte Zone beschleunigen."
Derzeit bleibt die Stimmung am Spotmarkt trotz der öffentlichen Prognosen relativ gelassen – eine Ruhe, die von vielen als gefährlicher Indikator für eine beginnende Kapitulation gesehen wird. Der historische Analogieschluss, den McGlone und seine Kollegen ziehen, verweist auf den Zusammenbruch des Nasdaq im Jahr 2000: Nicht der langsame Preisverfall, sondern der plötzliche Vertrauensverlust war der destruktivste Faktor. Ob der digitale Sektor diese Lektion diesmal schneller lernt, bleibt abzuwarten.
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