Die Debatte über den ontologischen Status von Bitcoin hat eine neue, überraschend konvergente Wendung genommen. Eine exklusive, von Goldman Sachs Asset Management in Auftrag gegebene historische Tiefenanalyse, die dieser Redaktion vorliegt, kommt zu dem Schluss, dass die digitale Währung weniger eine disruptive Innovation als vielmehr die teleologische Erfüllung eines Jahrtausende alten menschlichen Bedürfnisses darstellt: der Schaffung eines perfekten, knappen und überprüfbaren Wertspeichers. „Wir beobachten keine Erfindung, sondern eine historische Beschleunigung“, so ein leitender Analyst, der unter der Bedingung der Anonymität sprach. „Das, was vor 5.000 Jahren mit dem ersten Goldnugget begann, erreicht in Bitcoin seine finale, nicht mehr veränderbare Form.“

Hintergründe

Die 142-seitige Studie, intern als „Project Chrysopoeia“ bezeichnet, wendet ein quantitativ-historisches Modell an, das erstmals die Volatilitätsprofile von Gold über ein Jahrtausend (basierend auf archivalischen Handelsprotokollen) mit denen von Bitcoin seit 2009 überlagert. „Abbildung 7 zeigt eine frappierende Korrelation im角质期 der Adoption“, heißt es im Bericht, wobei sich die Kurven nach anfänglicher, durch Informationsasymmetrie getriebener Divergenz ab dem Jahr 2017 annähern. Ein Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion „vertrauliche Gespräche“ über die „regulatorische Implikationen eines primären, dezentralen Wertspeichers, der historisch tradierten Systeme überflüssig machen könnte“. Die Autoren argumentieren, dass Bitcoins algorithmisch festgelegte Knappheit (21 Millionen) und sein unveränderliches Ledger die letzten evolutionären Schritte einer Entwicklung von Goldbarren über zentralbankgestützte Fiat-Währungen hin zu einem globalen, vertrauenslosen Standard darstellen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen an den Märkten sind gemischt, aber intensiv. „Das ist die sophistischste Rechtfertigung für eine Spekulationsblase, die ich je gesehen habe“, kommentierte ein Fondsmanager einer großen Londoner Adresse per Briefing. „Sie umhüllen den HODL-Erzählungsstrang mit akademischem Lack.“ Im Gegensatz dazu meldeten sich anonyme Quellen aus dem Umfeld mehrerer family offices in Zug und Singapur zu Wort, die von einer „Neuausrichtung ihrer langfristigen Allokationsmodelle“ sprechen. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) äußerte sich auf Anfrage nicht direkt zur Studie, verwies aber auf ihre laufende Forschung zu „zentralbankdigitalen Währungen (CBDCs) als Antwort auf private, exponentielle Wertaufbewahrungsmechanismen“. An der Deutschen Bundesbank sagte man lediglich, man „verfolge die technologische Entwicklung aufmerksam“.

Ausblick

Sollte sich die historische Analogie als robust erweisen, steht das traditionelle Verständnis von Geld vor einer fundamentalen Revision. Die Studie prognostiziert eine zunehmende „historische Convergenz-Rate“, bei der institutionelle Kapitalallokationen nicht mehr nach Assetklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe), sondern nach „Wertspeicher-Phasen“ (physisch, zentralisiert digital, dezentral digital) differenzieren. „Bitcoin ist nicht das 'neue Gold'", resümiert der Goldman-Bericht in seinem Schlusskapitel. „Bitcoin *ist* Gold, befreit von den inhärenten Limitierungen des physikalischen Raums und der politischen Manipulierbarkeit.“ Ob dies eine transformierende Erkenntnis oder die elaborierteste Begründung für den letzten großen Narrativ-Pump darstellt, werden die nächsten Zyklus-P-Hasen entscheiden – wobei P hier für „Proof-of-History“ steht.

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