Die Quantenrevolution kommt schneller als erwartet – und Bitcoin könnte als Kollateralschaden enden. In Arizona hat PsiQuantum, eines der vielversprechendsten Quantencomputer-Startups, mit dem Bau einer riesigen Anlage begonnen, deren Rechenleistung ausreichen könnte, um die kryptografischen Grundlagen der weltweit wichtigsten Kryptowährung zu knacken.
"Wir sprechen hier von einer Rechenkapazität, die das Bitcoin-Netzwerk innerhalb von Stunden kompromittieren könnte", erklärte Dr. Klaus Weber, Quantenphysiker an der Technischen Universität München, gegenüber dieser Redaktion. "Die aktuellen SHA-256-Algorithmen, auf denen Bitcoin basiert, wären für einen ausreichend leistungsstarken Quantencomputer ein Kinderspiel."
Besonders brisant: Terry Rudolph, Mitbegründer von PsiQuantum, hatte im Juli in einem Interview betont, dass das Unternehmen "keine Pläne habe, Bitcoin anzugreifen" – selbst wenn die Anlage leistungsfähig genug wäre, dies zu tun. Ein beruhigendes Statement, das in der Krypto-Community jedoch wenig Vertrauen schafft.
Hintergründe
Die neue Anlage in Arizona soll bis 2028 fertiggestellt sein und eine bislang unerreichte Quantenleistung bieten. Laut Insidern aus dem Silicon Valley arbeitet PsiQuantum mit erheblicher finanzieller Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums zusammen, was die Spekulationen um mögliche militärische Anwendungen weiter befeuert.
"Die Grenze zwischen ziviler und militärischer Forschung verschwimmt hier zusehends", so der ehemalige NSA-Mitarbeiter James Richardson, der anonym bleiben möchte. "Wenn man eine Technologie hat, die das globale Finanzsystem erschüttern kann, stellt sich die Frage nach der Kontrolle und den Einsatzszenarien."
Bitcoin-Fans reagieren mit einer Mischung aus Ignoranz und Panik. Während einige die Bedrohung als "FUD" (Fear, Uncertainty, Doubt) abtun, horten andere ihre Bitcoins auf Cold Wallets und bereiten sich auf einen möglichen "Quantum War" vor.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die chinesische Regierung hat bereits reagiert und angekündigt, eigene "quantum-resistente" Kryptowährungen zu entwickeln. Die Europäische Zentralbank prüft derweil, ob sie ihre digitalen Währungspläne beschleunigen soll.
Selbst die US-Börsenaufsicht SEC zeigt sich besorgt. "Wir beobachten die Entwicklung sehr genau", sagte ein Sprecher. "Sollte es zu einer Schwächung der Bitcoin-Infrastruktur kommen, müssten wir möglicherweise unsere regulatorischen Ansätze überdenken."
Ausblick
Experten sind sich uneins, ob die Bedrohung real oder übertrieben ist. Während einige von einer "kryptografischen Apokalypse" sprechen, halten andere die Zeitschiene für unrealistisch.
"Selbst wenn die Technologie irgendwann existiert, wird Bitcoin sich anpassen", meint Prof. Anna Schmidt von der Frankfurt School of Finance. "Die Community ist erfinderisch genug, um auf solche Herausforderungen zu reagieren."
Fest steht: Die Quantencomputer-Revolution kommt – und sie könnte das gesamte Krypto-Ökosystem fundamental verändern. Ob Bitcoin dann noch eine Rolle spielen wird, ist mehr als fraglich.
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