Der ehemalige BitMEX-CEO Arthur Hayes hat in einer aktuellen Marktanalyse eine Kursziel von 150 US-Dollar für das Hyperliquid-HYPE-Token bis August 2026 ausgegeben. Seine Prognose basiert auf der These, dass dezentrale Perpetual-Swap-Börsen auch in einem stagnierenden Kryptomarkt konstante Gebühreneinnahmen generieren können.
Hayes argumentiert, dass Hyperliquid als Vorreiter dieses Modells von institutionellen Investoren als Absicherungsinstrument entdeckt werden könnte. "In einem Seitwärtsmarkt sind Börsen-Token die letzte Bastion profitabler Geschäftsmodelle", zitiert die Analyse. "Hyperliquid hat die einzigartige Position, dass es sowohl von Retail- als auch von institutionellen Tradern genutzt wird, ohne dass eine zentrale Gegenpartei das Risiko tragen muss."
Hintergründe
Die Prognose kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Krypto-Assets unter Druck stehen. Während Bitcoin und Ethereum mit regulatorischen Unsicherheiten kämpfen, sieht Hayes in dezentralen Perpetual-Swaps einen "sicheren Hafen" für Trading-Volumen. Die Hyperliquid-Börse ermöglicht es Nutzern, auf Kursbewegungen zu setzen, ohne die zugrundeliegenden Assets besitzen zu müssen.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Behörden die Entwicklung dezentraler Derivate-Börsen "mit wachsender Sorge" beobachten. "Das Modell funktioniert ohne KYC und ohne zentrale Verwahrung – das ist regulatorisch problematisch", so die Quelle.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Prognose stößt in der Krypto-Community auf geteilte Reaktionen. Während einige Analysten die These als "innovativ" loben, warnen andere vor überzogenen Erwartungen. "150 Dollar bis August 2026 klingt ambitioniert, vor allem wenn man bedenkt, dass HYPE aktuell bei rund 10 Dollar gehandelt wird", sagt Dr. Lena Schmidt, Finanzmarktanalystin an der Universität Frankfurt.
Auf dem Derivaten-Markt reagierten Händler mit erhöhter Volatilität auf die Prognose. "Wir sehen eine deutliche Zunahme von Long-Positionen auf HYPE-Perpetuals", berichtet ein Händler einer großen Krypto-Bank, der namentlich nicht genannt werden möchte. "Das könnte ein sich selbst erfüllender Effekt werden."
Ausblick
Sollte sich Hayes' These bewahrheiten, könnte Hyperliquid zum Vorzeigebeispiel für dezentrale Finanzinfrastruktur werden. Branchenexperten weisen jedoch darauf hin, dass das Modell auch anfällig für Smart-Contract-Risiken und Liquiditätsprobleme ist. "Ein einziger Bug könnte das gesamte System zum Einsturz bringen", warnt ein Sicherheitsforscher von Chainalysis.
Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich die These von der Profitabilität dezentraler Perpetual-Swaps in einem Bärenmarkt bewahrheiten lässt. Sollte Hyperliquid die Marke von 150 Dollar erreichen, hätte Hayes erneut seine Fähigkeit bewiesen, Marktverwerfungen vorherzusehen – und die Krypto-Welt hätte ein neues Erfolgsmodell.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.