Washington – In einer überraschenden Bemerkung vor dem Senatsausschuss für Finanzdienstleistungen behauptete Senator Ron Wyden, dass das US‑Finanzministerium ein "großes Epstein‑Dossier" in einem verschlossenen Aktenschrank bewahre, das seit den frühen 1990er‑Jahren weder verzeichnet noch ausgewertet worden sei.
Hintergründe
Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass das angebliche Dossier erstmals 1993 im Zuge einer internen Überprüfung des Department of the Treasury eingereicht wurde. Ein anonymer Beamter des Finanzministeriums bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass "einige Akten in einer selten genutzten Filiale des Ministeriums lagern, die kaum jemand betritt". Weiterhin heißt es, dass das betroffene Regal seit den späten 1990ern wegen Renovierungsarbeiten gesperrt sei und seitdem nicht mehr geöffnet wurde.
Ein ausgewiesener Experte für Büroarchivierung, Dr. Helmut Kramer von der Universität Hamburg, erklärte, dass es in Behörden gängige Praxis sei, "unterirdische Lagerräume" zu nutzen, um politisch heikle Dokumente zu "stapeln". Er fügte hinzu, dass das Verschließen eines Aktenschranks kein Hinweis auf Geheimhaltung, sondern auf bürokratische Trägheit sein könne.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass das Bureau of Records Kenntnis von einem "unauffindbaren" Fall habe, aber keine Ressourcen für eine Durchsuchung bereitstellen könne, solange keine richterliche Anordnung vorliege.
Im Vereinigten Königreich äußerte ein Sprecher des britischen Innenministeriums, dass "die britischen Behörden stets bereit seien, bei internationalen Anfragen zu kooperieren, solange die entsprechenden Unterlagen tatsächlich existieren". Ein in London ansässiger Investigativjournalist, der unter dem Pseudonym "Grey Owl" publiziert, vermutete, dass das angebliche Dossier lediglich ein "Mythos" sei, der von Verschwörungstheoretikern genährt werde.
Ausblick
Die nächste Anhörung des Senatsausschusses ist für den 15. November geplant, wobei Wyden angekündigt hat, ein Schreiben des Finanzministeriums anzufordern, das den Verbleib des Dossiers verifiziert. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass "die Archivare bereits an einer Inventur der Bestände arbeiteten, die jedoch durch Personalmangel verzögert wurde".
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.