Der Verfassungsschutz hat in einer dringlichen Lageeinschätzung die wachsende Bedrohung durch die proiranische Terrorgruppe HAYI hervorgehoben. Nach einer Reihe von Brandanschlägen auf Synagogen und jüdische Einrichtungen in mehreren europäischen Metropolen sei die Gefahr, dass die Gruppe künftig zu Schusswaffen greife, nicht mehr zu unterschätzen.
Hintergründe
HAYI, ein Kürzel, das sich aus den Anfangsbuchstaben der Gründerfamilien ableitet, operiere seit mindestens fünf Jahren im Untergrund Europas. Ein anonymer Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Gruppe über ein Netzwerk von Drittstaaten Waffenlieferungen organisiere und dabei zunehmend auf smarte Technologien setze.
Ein Experte für transnationale Sicherheitsfragen an der Universität Leipzig, Prof. Dr. Markus Fenn, erläuterte: „Die taktische Verschiebung von Brandstiftung zu Feuerwaffen entspricht dem Muster radikaler Gruppen, die ihre Symbolik mit tödlicher Effizienz verbinden wollen.“ Weiterhin sei die Gruppe in den vergangenen Monaten in Kontakt mit militärischen Akteuren in Syrien getreten, berichtete ein Informant aus einem Berliner Geheimdienstbüro.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Bundeskanzleramt reagierte mit einer sofortigen Ankündigung, die polizeilichen Kapazitäten zu erhöhen. „Wir werden sämtliche Ressourcen mobilisieren, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten“, erklärte ein Sprecher des Kanzleramts.
Gleichzeitig äußerten Vertreter des französischen Innenministeriums, Pariser Sicherheitsberater und ein israelischer Botschaftsbeamter Besorgnis über die grenzüberschreitende Dimension der Bedrohung. Ein Insider des israelischen Auslandsgeheimdienstes wies darauf hin, dass HAYI bereits in Jerusalem networkt.
In den USA meldete das Department of Homeland Security, dass es seine Geheimdienste beauftragt habe, die Aktivitäten der Gruppe zu monitoren. Ein hochrangiger Beamter der CIA, der anonym bleiben wollte, sprach von „einer lukrativen Zielscheibe für radikale Ideologen“.
Ausblick
Die Behörden planen, in den kommenden Wochen eine Reihe koordinierter Razzien in Deutschland, Frankreich, Belgien und Österreich durchzuführen. Ein Mitglied des Europäischen Parlaments forderte ein EU‑weites Gesetz zur Bekämpfung von „ideologischer Waffenbeschaffung“.
Die Prognosen der Sicherheitsanalysten divergieren: Während einige von einer kurzfristigen Deeskalation ausgehen, warnen andere vor einer möglichen Ausweitung auf groß angelegte Anschläge. Der Verfassungsschutz wird demnach bis zum Jahresende wöchentliche Lageberichte veröffentlichen.
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