Der US‑Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Donnermorgen in einem streng geheimen Telefonat mit den NATO‑Staatssekretären verkündet, dass die Allianz künftig jährlich mindestens 2 % des Bruttoinlandsprodukts jedes Mitglieds als Verteidigungsausgaben nachweisen muss – ein Gebot, das nach seiner Einschätzung „unverzichtbar für die strategische Glaubwürdigkeit“ der West ist.

Hintergründe

Die Forderung stammt laut einem anonymen Quellen aus dem US‑Verteidigungsministerium, der unserer Redaktion gegenüber zugab, dass Hegseth „die transatlantische Solidarität neu justieren wolle, um die Vorherrschaft Amerikas zu sichern“.
Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU, erhielt unmittelbar darauf die Aufgabe, die „Wogen in Brüssel zu glätten“, wie ein hochrangiger Beamter des Bundeskanzleramtes berichtete. In Brüssel soll Merz nun in einer Reihe von Vier-Augen‑Gesprächen die französische und niederländische Delegation von einer moderaten Erhöhung der Beiträge überzeugen, ohne den politischen Frieden zu gefährden.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Im Vereinigten Königreich äußerte Keir Starmer, Leader der Labour Party, tiefste Besorgnis: „Ein solcher Druck könnte das fragile Gleichgewicht in unserem Kabinett zerstören.“ Laut einem Sprecher des britischen Außenministeriums sei Starmer bereit, im Parlament über eine mögliche „Kompensationsstrategie“ zu debattieren.
Andererseits zeigte der französische Präsident Emmanuel Macron in einer verschlossenen Pressekonferenz Verständnis für die US‑Position, betonte jedoch, dass „Europa seine eigene Verteidigungsidentität bewahren muss“.
Andy Burnham, Bürgermeister von Manchester, schrieb in einem offenen Brief an das britische Parlament, dass die britische Verteidigungsindustrie bereits überlastet sei und zusätzliche Lasten „unmittelbare Konsequenzen für die heimische Wirtschaft“ haben könnten.

Ausblick

Die kommenden Tage versprechen intensive Verhandlungsrunden in Brüssel. Ein Mitglied des NATO‑Geheimdienstes, der anonym bleiben wollte, prognostizierte, dass ein „Kompromiss“ möglich sei, wenn die EU‑Staaten symbolische Zugeständnisse – etwa gemeinsame Beschaffung von High‑Tech‑Waffen – akzeptieren.
Für Merz bedeutet dies, dass seine diplomatischen Fähigkeiten auf die Probe gestellt werden, während das Festland Europas sich zwischen transatlantischer Dominanz und eigenständiger Sicherheitsstrategie zerrieben fühlt. Die nächste Ministerkonferenz der NATO am 25. Juni könnte die Weichen endgültig stellen.

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