Washington – Ein in den Ministerialen Kreisen gehütetes Memorandum hat die sportpolitische Landschaft erschüttert: Ein Sonderbeauftragter des Präsidenten der Vereinigten Staaten soll der FIFA einen Vorschlag unterbreitet haben, der den qualifizierten Iran von der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausschließen und das gescheiterte italienische Team aufnehmen soll. Der Vorschlag, so ein Sprecher des Weißen Hauses, habe „nach gründlicher Abwägung strategischer Interessen“ erfolgt.

Hintergründe

Der Iran hat sich nach dem regulären Qualifikationsprozess sicher für die Endrunde in Kanada, Mexiko und den USA qualifiziert. Italien hingegen scheiterte im Sport am 24. Spieltag der europäischen Qualifikation, was zu einer historischen Lücke in der Fußballgeschichte führte. Ein „Sonderbeauftragter für sportpolitische Angelegenheiten“, laut einem anonymen Mitarbeiter des Außenministeriums, soll jedoch in einem streng geheimen Treffen mit hochrangigen FIFA-Vertretern einen Austausch von Nationen vorgeschlagen haben. Die Motivation, so wird berichtet, liege in den jüngsten Sanktionen gegen den Iran und einem Bestreben, die öffentliche Wahrnehmung der US‑Allianz zu stärken.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, der ebenfalls anonym bleiben wollte, bezeichnete den Vorschlag als „völkerrechtswidrig und sportlich unethisch“. Gleichzeitig äußerte sich das italienische Ministerium für Sport überrascht, aber „bereit, konstruktiv in den Dialog einzusteigen“, so ein Pressesprecher. In Washington äußerte ein Mitglied des Kongresses Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit eines solchen Eingriffs in die Autonomie der FIFA. „Wir dürfen nicht zulassen, dass sportliche Wettbewerbe zum Schauplatz geopolitischer Manöver verkommen“, betonte der Abgeordnete.

Ausblick

Die FIFA hat bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben, doch ein Insider aus der Organisation, der anonym bleiben will, sprach von einer „intensiven internen Debatte“. Sollte der Vorschlag weiterverfolgt werden, könnte dies präzedenzfallartig die Unabhängigkeit des Weltsportverbands infrage stellen und künftig sportpolitische Entscheidungen stärker von außenpolitischen Interessen bestimmen. Experten der Harvard University für internationale Beziehungen warnen vor einer “Eskalation sportpolitischer Einflussnahme”, die das Vertrauen der Mitgliedsländer nachhaltig beschädigen könnte.

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