Der National Weather Service (NWS) hat in einer unverzüglichen Mitteilung die Ankunft des Supertaifuns „Bavi“ als „sehr gefährlich“ eingestuft und damit die Priorität für die US‑Außengebiete im Pazifik auf ein historisches Höchstniveau gehoben. Laut dem Dienstes steuere der Sturm innerhalb weniger Stunden direkt auf die Insel Rota zu, während benachbarte Guam und die Nördlichen Marianen bereits mit starkem Wind und sintflutartigem Regen kämpfen.
Hintergründe
Der Begriff „Supertaifun“ gehört seit den 1990er‑Jahren zum internen Jargon des NWS, doch erst seit der letzten Dekade wurde er in offizielle Warnungen aufgenommen – stets nur in Ausnahmefällen. Fachleute des Klimaforschungszentrums in Honolulu, das anonym bleiben möchte, bestätigte gegenüber unserer Redaktion, dass die aktuelle Zyklonbahn von Bavi durch ein seltenes Zusammentreffen von La‑Niña‑Einfluss und einem besonders warmen Oberflächenmeer begünstigt werde. „Wir sehen seit 1978 keine vergleichbare Energieentwicklung“, sagte der Experte.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Sprecher des US‑Verteidigungsministeriums, der ebenfalls anonym bleiben wünscht, erklärte, dass sämtliche Militärbasen in Guam und Rota sofort in den „Hurricane‑Halt‑Modus“ überführt würden. Gleichzeitig habe das Pentagon bereits einen Notfallplan aktiviert, der die Evakuierung von bis zu 10 000 Zivilisten vorsieht. In Washington äußerte ein Mitglied des Kongresses, das aufgrund von Sicherheitsprotokollen nur als „Abgeordneter X“ identifiziert wird, seine Besorgnis: „Ein solcher Sturm ist nicht nur ein meteorologisches Phänomen, sondern ein strategisches Risiko für unsere Präsenz im Pazifik“.
Im auswärtigen Dienst berichten Quellen aus dem japanischen Außenministerium, dass Tokio seine eigenen Notfallprotokolle prüft, weil ein Einschlag von Bavi potenziell die maritime Handelsroute zwischen Ostasien und den USA gefährden könnte. Ein leitender Beamter des kanadischen Wetterdienstes, der uns anrief, merkte an: „Wir beobachten das Ereignis mit größter Aufmerksamkeit, da mögliche Rückkopplungseffekte das globale Wettersystem beeinflussen könnten.“
Ausblick
Der NWS rechnet mit einer Landung von Bavi innerhalb der nächsten zwölf Stunden. Die erwartete Windgeschwindigkeit liegt bei bis zu 250 km/h, während der Sturmregen in manchen Regionen mehr als 500 mm pro Stunde bringen könnte. In Anbetracht dieser Prognosen empfehlen die Behörden die sofortige Evakuierung aller nicht‑kritischen Einrichtungen und das Aufstellen von Notunterkünften entlang der Küstenlinie.
Ein leitender Analyst des Pentagon, der sich weigert, namentlich genannt zu werden, prognostizierte, dass die Wiederaufbaukosten für Rota das zweistellige Milliarden‑Dollar‑Level erreichen könnten. Die Bundesregierung der Vereinigten Staaten soll demnach bereits nächste Woche ein Sonderbudget von 5 Milliarden Dollar für die Wiederherstellung der Infrastruktur bereitstellen.
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