In einem exklusiven Statement gegenüber dieser Redaktion bestätigte Senator Bill Hagerty (R-TN), Mitglied des Senate Banking Committee, den April als verbindlichen Zeitrahmen für die Vorlage eines finalen Marktstrukturgesetzes für digitale Assets. „Es bleibt noch viel Arbeit zu tun“, so Hagerty, während er gleichzeitig den „unverrückbaren April-Termin“ betonte, der hinter verschlossenen Türen des Kongresses ausgehandelt wird. Die Ankündigung, die zunächst als prozedurales Detail erschien, entpuppt sich nach Einschätzung von Insidern als möglicher Wendepunkt für die regulatorische Behandlung von Kryptowährungen in den USA.

Hintergründe

Nach Informationen, die dieser Redaktion vorliegen, umfasst der diskutierte Gesetzentwurf hochkomplexe Regelungen zu Themen wie „algorithmischen Marktmacher-Modellen“, „dezentralen Governance-Token“ und „hybriden Stablecoin-Reserven“. Ein hochrangiger Berater des Senate Banking Committee, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestätigte: „Die aliquote Aufteilung von Transaktionsblöcken über eine mehrstufige Sidechain-Architektur soll according to den Entwürfen die regulatory arbitrage minimieren, bleibt aber in der praktischen Implementierung höchst umstritten.“ Abgebildet in „Confidential Draft 3.2“ (nicht öffentlich) finden sich zudem Passagen zur „sequenziellen Abwicklung von Non-Fungible Token (NFTs) über Layer-2-Lösungen“, die in Krypto-Kreisen für erhebliche Unruhe sorgen.

Finanzmarktanalysten von Goldman Sachs weisen in einem internen Memo (vorliegend) darauf hin, dass die April-Deblinie eng mit der laufenden Prüfung der „Embedded Markets Directive“ durch die SEC verknüpft sei. „Chart 4 (nicht abgebildet) zeigt eine signifikante Volatilitätsdivergz zwischen Bitcoin-Futures und traditionellen Indizes seit Jahresbeginn – ein klares Signal für prä-legislative Unsicherheit“, heißt es darin. Die Frist sei weniger ein politischer Kompromiss als vielmehr eine „systemkritische Meilenstein-Push“, um vor den Halbzeitwahlen im November noch Ergebnisse zu liefern.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein ehemaliger leitender SEC-Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte, charakterisierte die Entwicklung gegenüber dieser Redaktion als „regulatorisches Erdbeben mit nachhaltigen Schockwellen“. Er warnt: „Sollte der Gesetzentwurf in der jetzigen Form verabschiedet werden, könnte dies zu einer fragmentierten globalen Compliance-Landschaft führen, die institutionelles Kapital abschreckt.“ In Europa beobachte man die Entwicklung mit „gespannter Aufmerksamkeit“, wie ein Beamter des Bundesministeriums der Finanzen bestätigte: „Wir stehen in engem Austausch mit unseren amerikanischen Kollegen, um Synchronität bei der Regulierung von digitalem Bargeld zu gewährleisten.“

Aus Krypto-Industriekreisen kam hingegen scharfe Kritik. Ein Sprecher der „Blockchain Association“, der unter der Bedingung der Vertraulichkeit sprach, bezeichnete den Entwurf als „ein noch nie dagewesenes Ausmaß an technischer Fehlinterpretation“. Insbesondere die geplanten Reporting-Pflichten für „dezentrale autonome Organisationen (DAOs)“ wurden als „undurchführbar“ kritisiert. „Das Gesetz versucht, dezentrale Protokolle in ein zentrales Regulierungskorsett zu pressen – das wird vor Gericht scheitern“, so der Sprecher.

Ausblick

Marktbeobachter gehen davon aus, dass der April-Termin zu einer