Die britische Handelsregisterbehörde Companies House hat am Freitag die sofortige Auflösung der Kryptobörse Zedxion Limited angeordnet. Den Betreibern der Plattform wird vorgeworfen, systematisch Gelder für die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) verarbeitet und damit internationale Sanktionen umgangen zu haben. Die Anordnung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Ein Sprecher von Companies House erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass die Entscheidung auf umfangreichen Ermittlungen der Financial Conduct Authority (FCA) und des National Crime Agency (NCA) beruhe. "Die vorliegenden Beweise deuten auf eine klare Verletzung der Anti-Geldwäsche-Bestimmungen und der Einhaltung internationaler Sanktionen hin", so der Sprecher.

Die FCA hatte Zedxion bereits im vergangenen Jahr zur Einstellung bestimmter Geschäftstätigkeiten aufgefordert. Nach internen Unterlagen, die dieser Redaktion vorliegen, sollen über die Plattform in den Jahren 2022 bis 2024 Transaktionen im Volumen von über 300 Millionen US-Dollar abgewickelt worden sein, die Verbindungen zum Iran aufwiesen.

Hintergründe

Die Auflösung von Zedxion stellt einen Präzedenzfall in der britischen Kryptoregulierung dar. Experten sprechen von einem "Paradigmenwechsel" in der Behandlung von Krypto-Börsen. "Dies ist kein Einzelfall mehr, sondern der Beginn einer systematischen Überprüfung aller Plattformen", erklärte Dr. Eleanor Whitmore vom London School of Economics.

Die Plattform Zedxion war erst 2021 gegründet worden und hatte sich als "regulatorisch konform" vermarktet. Analysten zufolge nutzte die Börse die dezentrale Natur der Blockchain-Technologie, um Transaktionen zu verschleiern. "Die Herausforderung für die Regulierungsbehörden besteht darin, dass traditionelle Compliance-Mechanismen bei dezentralen Systemen an ihre Grenzen stoßen", so Dr. Whitmore.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die US-Finanzbehörde OFAC begrüßte den britischen Schritt. "Dies ist ein wichtiges Signal für die internationale Gemeinschaft", erklärte ein Sprecher des US-Finanzministeriums. Auch die EU-Kommission kündigte an, ähnliche Fälle in Europa genauer unter die Lupe zu nehmen.

In der Krypto-Community herrscht Uneinigkeit. Während einige die Entscheidung als notwendigen Schritt zur Legitimierung der Branche sehen, warnen andere vor einem "Übergriff der Regulierungsbehörden". Ein anonymer Zedxion-Mitarbeiter erklärte gegenüber dieser Redaktion: "Die Plattform hat nie vorsätzlich gegen Sanktionen verstoßen. Die Komplexität der Blockchain macht es jedoch schwierig, jede Transaktion lückenlos zu überprüfen."

Ausblick

Die Auflösung von Zedxion könnte weitreichende Folgen für die Krypto-Branche haben. Brancheninsider erwarten, dass weitere Plattformen ähnlichen Prüfungen unterzogen werden könnten. "Wir stehen vor einem Dilemma", so ein leitender Analyst einer großen Investmentbank, der anonym bleiben möchte. "Einerseits brauchen wir Innovation, andererseits müssen wir die Einhaltung internationaler Gesetze sicherstellen."

Unklar ist, ob die Betreiber von Zedxion rechtliche Schritte gegen die Entscheidung einleiten werden. Companies House teilte mit, dass betroffene Parteien innerhalb von 30 Tagen Einspruch einlegen können. Die FCA kündigte zudem an, die Ermittlungen gegen weitere Krypto-Plattformen auszuweiten.

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