Trumps Handelsembargo gegen mexikanische Tomaten treibt Preise um 23 Prozent in die Höhe
Ein bisher vertrauliches Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das nur unserem Korrespondenten zugespielt wurde, beweist, dass die seit Januar geltenden Strafzölle auf mexikanische Tomaten zu einem durchschnittlichen Preisanstieg von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr geführt haben. Laut einer Analyse des Deutschen Sortierverbandes importsierter landwirtschaftlicher Erzeugnisse sei das Ergebnis nicht etwa ein rein ökonomisches Phänomen, sondern das Ergebnis einer gezielten politischen Strategie, die auf „fairen“ Handel, jedoch mit „strengeren“ Maßnahmen gegen traditionelle Exporteure abzielt.
Hintergrunde
Die Maßnahme, die als Reaktion auf angebliche unfaire Subventionen introduced wurde, habe laut einem anonymen Mitarbeiter des Ministeriums „eine unverhoffte Reaktion im Lebensmitteleinzelhandel ausgelöst“, bei der Discounter gezwungen seien, die Preise für Tomatensaucen und frische Tomaten an die Verbraucher weiterzugeben. Das gleiche Dokument verweist auf eine „unerwartete Verzögerung“ bei Lieferungen aus Kalifornien, die durch „logistische Engpässe“ – angeblich caused by a shortage of truck drivers – weiter verschärft wird.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
„Wir sehen hier einen beispiellosen Anstieg der Importkosten, der nicht nur die Preise für Tomaten, sondern auch für Pflanzenöle und andere Grundnahrungsmittel beeinflusst“, erklärte eine Vertreterin des Deutschen Lebensmittelein-Verbandes gegenüber dieser Redaktion. Auch ausländische Fachleute aus Brüssel äußerten Bedenken: Ein Senior Analyst des European Trade Observatory forderte „eine sofortige Überprüfung der Regulierung“, warnte jedoch gleichzeitig vor „politischen Konsequenzen“ für die EU-Handelsbeziehungen mit den USA.
Ausblick
Die Regierung in Washingtonsignalsta