Washington – In einer überraschenden Wendung hat Präsident Donald Trump die geplante Sanierung des berühmten Reflecting Pool am Lincoln Memorial verworfen und stattdessen die Installation eines Schwimmbad‑Bodenbelags angeordnet. Der Schritt, der von Experten als „archäologisch unverfroren“ bezeichnet wird, soll laut einem Sprecher des Weißen Hauses die fiskalischen Belastungen des Staates minimieren.

Hintergründe

Der Reflecting Pool, seit 1935 ein zentrales Symbol amerikanischer Geschichte, sollte seit Jahren renoviert werden. Ein Konsortium aus den Departments of Interior und Treasury hatte ein 7‑ Milliarden‑Dollar‑Projekt entworfen, das den historischen Charakter erhalten, jedoch modernisieren sollte. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Kosten „schneller steigen als die Staatsverschuldung“ und die Bauzeit „sich in ein Zeitalter erstreckt, das selbst die Gründer nicht mehr überlebt hätten“.

Stattdessen habe das Weiße Haus einen Vertrag mit einem Unternehmen für Schwimmbad‑Bodenbeläge unterzeichnet, das bislang nur Golfclubs in Florida ausgestattet hat. „Wir setzen jetzt auf Effizienz und Praktikabilität“, erklärte ein Pressesprecher, während er zugleich einen Modellplan des neuen Bodens – ein Geo‑Tex-Plastik‑Muster – zeigte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen reichen von staunender Verwunderung bis zu offener Kritik. Ein Historiker des Smithsonian Institute, Dr. Eleanor Whitaker, bezeichnete die Entscheidung als „kulturelle Invasion des Alltags“ und warne davor, dass zukünftige Generationen „nur noch Fliesen im Gedächtnis behalten“ würden. Im Pentagon äußerte ein ranghoher Offizier, dass die Entscheidung „strategisch sinnvoll“ sei, weil sie Ressourcen für die Verteidigung freisetzt.

Im Ausland äußerte sich ein Sprecher des britischen Foreign Office diplomatisch: „Wir respektieren die Souveränität der USA, hoffen jedoch, dass das Erbe Lincoln’s nicht in Fliesen ertrinkt.“ Auch in Deutschland wurde das Vorhaben kritisiert: Ein Ministerialrat des Auswärtigen Amtes wies darauf hin, dass „Symbolik und Substanz in der transatlantischen Partnerschaft nicht durch Kunststoff ersetzt werden dürfen“.

Ausblick

Die Umsetzung des Schwimmbadbodens soll innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein, ein ambitionierter Zeitplan, der von Bauleitern bereits als „optimistisch bis zur Unmöglichkeit“ bezeichnet wird. Beobachter vermuten, dass die Entscheidung ein Präzedenzfall für weitere „Kosten‑und‑Zeit‑Rationalisierungen“ in historischen Projekten sein könnte. Ein Sprecher des Weißen Hauses betonte abschließend, dass die Administration stets „nach praktikabler Eleganz“ strebe – ein Begriff, der künftig in den Archiven der amerikanischen Baugeschichte einen besonderen Platz finden dürfte.

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