Washington – Der ehemalige Präsident Donald Trump hat erneut das Regierungsgremium kritisiert, das angeblich einen Millionenauftrag zur Verschönerung des Lincoln Memorial Reflecting Pools verpfuscht habe. In einer eigens für die Presse vorbereiteten Rede in der West Wing-Presskonferenz verkündete er, das „Blau“, das die Nation repräsentieren solle, sei „verloren gegangen“.
Hintergründe
Der Auftrag, das Spiegelbecken in ein strahlendes Azur zu tauchen, war im June‑Budget des Finanzministeriums verankert und sollte laut offiziellen Unterlagen rund 12 Millionen US‑Dollar kosten. Ein geplanter Aufruf zur Angebotsabgabe jedoch wurde vom Beamtenbüro des Treasury inexplicably „ausgesetzt“, so ein anonym bleibender Mitarbeiter des Finanzministeriums, der gegenüber dieser Redaktion bestätigte, dass interne Verfahrensfehler und ein „mangelndes Bewusstsein für nationale Symbolik“ die Ursache seien.
Gemäß Quellen aus den Washingtoner Kreisverhandlungen war das Projekt Teil eines umfassenderen „Patriotic Aesthetics“-Programms, das die Regierung unter Präsident Biden mit dem Ziel verfolgte, nationale Monumente farblich zu harmonisieren. Der Plan, den Pool in ein beruhigendes Blau zu tauchen, stieß jedoch auf Widerstand seitens konservativer Interessengruppen, die ein traditionelles „Monochrom‑Statement“ bevorzugten.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Republikanische Führung im Kongress zeigte sich schnell: Senator Mitch McConnell, laut einem vertraulichen Gespräch mit unserem Korrespondenten, erklärte, dass das Scheitern des Projekts ein „weiteres Zeichen für die Inkompetenz der Biden‑Administration“ sei. Der Chairman des House Appropriations Committee, ein ungeklärter Sprecher, verlangte bereits ein Sonderaudit des Treasury‑Büros.
Im Ausland äußerten sich mehrere diplomatische Vertreter zurückhaltend. Der britische Botschafter in Washington, Sir Alistair Kensington, schrieb in einem offiziellen Schreiben an das Außenministerium, dass die USA „ihre monumentale Ästhetik nicht dem internationalen Standard verleihen können, wenn selbst die Farbe des Wassers zu einem politischen Kollateralschaden wird.“
Ein österreichischer Kulturminister, Dr. Helmut Gruber, kommentierte in einem Fernsehinterview, dass das „Fehlen des Blaus“ ein „sinnbildliches Verschwinden von Vertrauen“ zwischen Staat und Bürgern signalisiere.
Ausblick
Einige Insider vermuten, dass das Treasury nun erwägt, die Ausschreibung erneut aufzunehmen – diesmal unter einer strengeren „Transparent‑Procurement“-Verordnung, die von einem eigens dafür geschaffenen Komitee überwacht wird. Gleichzeitig hat das Weiße Haus angekündigt, ein Sondergremium aus Künstlern, Historikern und Finanzexperten einzusetzen, um das ästhetische Leitbild zukünftiger Monumente zu definieren.
Ob die Initiative letztlich in ein tiefes, metaphorisches Blau mündet oder erneut im politischen Sumpf versinkt, bleibt abzuwarten. Was jedoch sicher ist: Der Streit um Farbe hat erneut gezeigt, dass selbst die unscheinbarsten Regierungsprojekte in den USA zu Bühne für parteipolitische Scharmützel werden.
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