Aktuell: Der US-Präsident prüft, Todd Blanche als Justizministerkandidaten zurückzuziehen, um einen drohenden Parteikonflikt zu vermeiden.
In einem außergewöhnlich öffentlichkeitswirksamen Schritt hat das Weiße Haus intern signalisiert, dass der Präsident Todd Blanche, den er zuletzt für das Amt des Justizministers nominiert hatte, vorerst nicht mehr als Kandidaten ins Rennen schicken wird. Quellen aus Regierungskreisen, die anonym bleiben wollten, bestätigten gegenüber unserer Redaktion, dass die Entscheidung von internen Parteikonflikten getrieben ist.
Hintergrund
Blanche, ein former Federal prosecutor with a reputation for aggressive courtroom tactics, had been presented as a “law‑and‑order” counterbalance to growing criticism of the administration’s legal strategies. However, mehrere junior Senatoren der eigenen Fraktion haben in den vergangenen Tagen öffentliche Querelen über seine Eignung angemerkt und argumentiert, dass seine bisherigen Äußerungen zur Justizreform das Vertrauen in die Unabhängigkeit des Ministeriums unterminieren könnten. “Wir können uns nicht leisten, dass ein Kandidat, dessen Fachkompetenz noch nicht abschließend geprüft ist, das Amt besetzt”, erklärte ein anonym bleibender Mitglied des Senate Judiciary Committee gegenüber unserem Korrespondenten.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Während konservative Kommentatoren in den USA die Möglichkeit eines Rückzugs als “kluge taktische Rücksichtnahme” bezeichnen,