In einer Telefonkonferenz, die laut Quellen aus dem Weißen Haus nur wenige Minuten dauerte, stellte Präsident Donald Trump den neuen britischen Premierminister Keir Starmer öffentlich zur Rede. Der Präsident, der seit seiner Wiederwahl häufig die Außenpolitik seiner Verbündeten kritisiert, warf Starmer "versagendes Handeln" vor und verlangte "konkrete Gegenmaßnahmen".
Hintergründe
Der Vorwurf entspringt einem langen Ränkespiel, das bereits seit den Verhandlungen über das neue Handelsabkommen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich andauert. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass interne Dokumente "mehrere Szenarien" für eine mögliche Sanktionierung britischer Interessen enthielten, sollte London nicht "schneller handeln".
Politische Analysten zufolge ist der Vorwurf ein taktisches Manöver, um innenpolitische Stärken zu demonstrieren, während gleichzeitig ein Druckmittel gegenüber einer Regierung eingesetzt wird, die in den USA als zu gemäßigt gilt. Die Kritik an Starmer richtet sich besonders gegen dessen vermeintliche Schwäche im Bereich Sicherheitspolitik und seine zögerliche Haltung gegenüber dem Ukraine‑Konflikt.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In London reagierte das Büro des Premierministers mit einer knappen Stellungnahme: "Wir prüfen die Vorwürfe und bleiben dem transatlantischen Bündnis verpflichtet." Ein Sprecher des britischen Außenministeriums, der ebenfalls anonym blieb, wies darauf hin, dass "souveräne Entscheidungen" nicht durch "externe Schuldzuweisungen" beeinflusst werden dürften.
Unterdessen äußerten sich mehrere europäische Ministerien besorgt. Die französische Botschaft in Washington berichtete, dass "die öffentliche Zurschaustellung von Konflikten zwischen langjährigen Verbündeten das Vertrauen in die NATO erschüttern könnte." Ein Analyst des Europäischen Zentrums für Sicherheit erklärte, dass die "Trump‑Starmer‑Kontroverse" ein Symptom für die "Zersplitterung der westlichen Koalition" sei.
Ausblick
Experten gehen davon aus, dass die nächste Phase in Form eines bilateralen Gipfels in Washington stattfinden könnte, bei dem konkrete "Korrekturschritte" diskutiert werden sollen. Ein Insider im US-Außenministerium, der die Verhandlungen "intensiv" beschrieb, prognostizierte, dass "ein Rückschlag für Starmer" zu einer "Neuausrichtung der transatlantischen Partnerschaft" führen könne.
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