Washington – Ein neuer Frontabschnitt im langen Krieg um die amerikanische Selbstdefinition hat sich im Herzen des Kapitols eröffnet: Präsident Donald Trump hat öffentlich erklärt, dass das Smithsonian Institution seine „wahre“ Geschichte neu schreiben solle, während Direktor Lonnie Bunch unbeirrt an der akademischen Unabhängigkeit festhält.

Hintergründe

Seit seiner Amtseinführung hat Trump wiederholt betont, dass „geschichtliche Wahrheit“ nicht mehr aus den Hallen von Washington, sondern aus den Herzen der amerikanischen Bevölkerung kommen solle. Quellen aus dem Weißen Haus berichteten, dass ein „historisches Revisionsteam“ bereits im Aufbau sei, um die Ausstellung „American Progress“ zu überarbeiten. Ein anonym bleibender Beamter des Kulturministeriums bestätigte unserer Redaktion, dass die Forderungen des Präsidenten bereits mehrere Ministerien durchdringen und finanzielle Mittel für ein „Patriotisches Geschichtsprogramm“ reserviert seien.

Lonnie Bunch, der erste afroamerikanische Direktor des Smithsonian, reagierte mit Bedauern: „Wir dürfen nicht zulassen, dass politische Ideologie die Forschung und Lehre überschattet.“ Internes Memo des Smithsonian, das uns vorliegt, beschreibt die Situation als „existenzielle Bedrohung der institutionellen Autonomie“.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Im In‑ und Ausland schallt die Kontroverse laut nach. Eine Sprecherin des US‑Kongresses, die anonym bleiben wollte, äußerte: „Wir werden jedes Mittel einsetzen, um die kulturelle Integrität unseres Landes zu schützen.“ Gleichzeitig warnte ein Mitglied des britischen Kulturministeriums in einem Brief an die Presse: „Die amerikanische Erfahrung zeigt, wie gefährlich staatlich gesteuerte Narrative sein können.“ Experten der Harvard‑University, namentlich Professor Dr. Eleanor Whitaker, warnten vor einem „präsidialen Historien‑Machiavellismus“, der das Vertrauen der Öffentlichkeit in wissenschaftliche Institutionen untergraben könne.

Mehrere internationale Museen, darunter das British Museum und das Louvre, haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Solidarität mit dem Smithsonian bezeugt und betont, dass „kulturelle Freiheit ein universelles Gut“ sei.

Ausblick

Die aktuelle Lage lässt vermuten, dass das Weiße Haus kurzfristig ein „Executive Order on Historical Narrative“ ausarbeiten wird. Beobachter gehen davon aus, dass ein Rechtsstreit zwischen dem Kulturministerium und dem Smithsonian unvermeidlich ist. Sollte der Präsident seine Forderungen durchsetzen, könnte ein Präzedenzfall entstehen, der die Unabhängigkeit aller nationalen Museen in Frage stellt.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.