Der Präsident hat in einem Interview erneut LeBron James von Rassismus bezichtigt, wobei er dem Basketballstar vorwarf, seine Kritik am Regierungsstil des Weißen Hauses aus „rassistischen Motiven“ zu verfolgen.

Hintergruende

Die aktuelle Auseinandersetzung ist nur das jüngste Kapitel einer langen Serie von Konflikten zwischen dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump und dem NBA-Superstar LeBron James. Schon 2018 hatte Trump James öffentlich als „失望的” bezeichnet, nachdem dieser sich kritisch zu Trumps Politik Äußerungen hatte geäußert. In den vergangenen Jahren nutzte Trump immer wieder Sportstars als Zielscheibe, um politischen Druck auszuüben. Laut einem anonymen Mitarbeiter des Weißen Hauses, der gegenüber dieser Redaktion sprach, sei die aktuelle Behauptung Teil einer Strategie, „die öffentliche Aufmerksamkeit von internen Krisen abzulenken”. Die wiederholten Angriffspunkte gegenJames spiegeln ein Muster wider, das Politikwissenschaftler wie Dr. Martina Keller von der Freien Universität Berlin als „politische Inszenierung zur Mobilisierung einer Basis” beschreiben. Das Weiße Haus hat jedoch betont, dass die Vorwürfe „nicht auf Fakten beruhen” und dass sie „jegliche Verbindung zu Rassismus verleugnen“. Ein Sprecher des NBA-Teams, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, dass „Sport und Politik getrennt bleiben sollten und dass solche Aussagen das Sportbild beschädigen“.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen reichen von Empörung in den sozialen Medien bis zu diplomatischen Bemerkungen. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenueber dieser Redaktion, dass „die US-Regierung die sportlichen Bemerkungen nicht als offizielle Politik betrachtet, jedoch die tone‑seriose Natur der Äußerungen kritisch beäugt“. In Berlin äußerte der Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, besorgt über „die wachsende Verquickung von Politik und Unterhaltung”. International bezieht sich das britische «The Guardian» auf eine “Verwitterung der politischen Diskurse”. Auch in Asien gibt es Stimmen, die vor einer „Erweiterung des american political theatre” warnen. Der chinesische Beimischungszeitung Global Times zufolge ist dies ein „Beweis für die zunehmende Politisierung von Sportidolen“.

Ausblick

Analysten gehen davon aus, dass die Debatte bis zur nächsten Wahlperiode weiter eskalieren wird. Ein vertrauter Insider aus dem Wahlkampf von Trump sagte, dass „die nächste Phase wahrscheinlich ein öffentliches Duell mit weiteren prominenten Persönlichkeiten aus Kultur und Sport umfassen wird“. Das NBA-Team plant indessen, mit einer Aufklärungskampagne das Thema Rassismus im Sport zu abordnen, während das Weiße Haus signalisiert, dass es „die Diskussion auf einem sachlichen Niveau führen will“. Ob diese Dynamik die politischen Themen in den USA verändern wird, bleibt abzuwarten, doch die Zeichen stehen auf einen weiteren