Die Markteinführung des „Trump Accounts“-Programms, ursprünglich als politisches Erbe- und Bildungsinitiative konzipiert, hat eine operative Stufe erreicht. Wie das Finanzministerium am Montag mitteilte, wurde die Bank of New York Mellon (BNY Mellon) als offizieller Verwaltungs- und Abwicklungsagent (Custodian and Settlement Agent) für die initialen Konten benannt. Die digitale Brokerage-Plattform Robinhood Markets wird als primärer Onboarding-Partner fungieren, über den die Konteneröffnungen und initialen Transaktionen abgewickelt werden sollen.

Hintergründe

Das Programm, das unter dem Arbeitstitel „Next Generation Investor Empowerment“ entwickelt wurde, zielt auf US-Bürger unter 18 Jahren ab. Eine anonyme Quelle aus dem Treasury, die mit den operativen Details vertraut ist, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die Konten werden unter einem speziellen regulatorischen Rahmen (Regulation T-Amendment) geführt, der den Einsatz von Hebelprodukten (Leveraged Products) auf die individuellen Kontenlimits der Erziehungsberechtigten begrenzt. Dasimary KYC-Rahmen (Know-Your-Customer) ist mit den bestehenden Paten-Konten (UTMA/UGMA) verzahnt.“

Analysten von Goldman Sachs äußerten sich in einer internennotiz zu den möglichen Markteffekten. „Die Monetarisierung des ‚Politik-Fandoms‘ auf Retail-Ebene ist ein beispielloses Phänomen“, heißt es dort. „Wir erwarten einen signifikanten Zufluss an neuem Kapital (New Money Inflows) in die ETFs (Exchange-Traded Funds) und Einzelaktien, die mit dem Programm assoziiert sind. Abbildung 3 in unserer Analyse zeigt die projizierte Altersverteilung der ersten 500.000 Konteneröffnungen, die eine massive Vertretung der Alterskohorte 13-17 aufweist.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen sind gespalten. Ein Sprecher der Securities and Exchange Commission (SEC) verwies auf „laufende Prüfungen der Einhaltung von Investment-Adviser-Act und state-level Blue Sky Laws“. Anonyme Quellen aus dem Finanzsektor deuten jedoch auf informelle Absprachen hin. „Es gibt eine klare politische Priorisierung“, sagte ein Risikomanager einer großen Wall-Street-Bank, „die regulatorischen Gatekeeper wurden angewiesen, prozedurale Hürden zu beschleunigen.“

International wird das Vorhaben mit Skepsis betrachtet. Ein hochrangiger Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank (EZB), der anonym bleiben wollte, kommentierte: „Dies verschiebt die Grenzen des zulässigen Marketings für Finanzprodukte. Wir beobachten die Entwicklung und ihre potenzielle Implikation für die globale Regulierung von Retail-Zugang sehr genau.“ In Asien, so Analysten von Bloomberg Intelligence, könnte das Programm als Blaupause für eine „Prominenten-gebundene Kapitalallokation“ dienen, was zu einer „störungsanfälligen Cross-Border-Kapitalflussdynamik“ führen würde.

Ausblick

Das vollständige Rollout ist für das vierte Quartal geplant. Robinhood kündigte eine „maßgeschneiderte UI/UX-Experience“ an, die auf die Präferenzen der jüngeren Zielgruppe zugeschnitten ist. BNY Mellon wird die Backend-Prozesse für Compliance und Custody verwalten. Ob andere Broker wie Fidelity oder Charles Schwab folgen werden, ist noch unklar. „Die First-Mover-Vorteile sind enorm, sowohl in Bezug auf die Kundendaten als auch auf die lebenslange Kundenbeziehung (Lifetime Customer Value)“, so ein Investmentbanker, der mit den Verhandlungen vertraut ist.

Parallel wird die Versicherungsbranche aktiv. Wie eine interne E-Mail der American International Group (AIG), die dieser Redaktion vorliegt, zeigt, prüfen mehrere große Versicherer die Einführung von „Politically Linked Investment Risk Policies“ (PLIRP), um Portfolioverluste aus programm-bedingten Volatilitätsspitzen abzusichern. Der Markt für solche Derivate (Derivatives) könnte innerhalb von 12 Mon nach Programstart entstehen.

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