Die MicroStrategy-Tochter Strategy, angeführt von CEO Michael Saylor, setzt ihre aggressive Bitcoin-Beschaffungsstrategie unvermindert fort. Nach internen Daten, die dieser Redaktion vorliegen, hat das Unternehmen im noch laufenden ersten Quartal bereits 89.618 BTC akquiriert – das höchste Volumen seit dem vierten Quartal 2024. Die Transaktionen wurden nach Angaben eines ungenannten Treasury-Managers „über ein diversifiziertes Set aus OTC-Desks und algorithmischen Execution-Engines“ abgewickelt, um „Slippage und Marktimpact zu minimieren“. Strategie: „Durchschnittskosteneffekt auf Steroiden“, so der Mitarbeiter weiter.

Hintergründe

Die jüngsten Käufe erfolgen trotz eines rund 20-prozentigen Kursrückgangs des Bitcoin seit Jahresbeginn und widersprechen konventionellen Treasury-Management-Prinzipien. „Wir modellieren Bitcoin nicht als risikobehaftetes Asset, sondern als risikofreie digitales Gold mit positiver Carry“, erklärte ein leitender Quantitative Analyst, der für Strategy tätig ist und anonym bleiben wollte. „Abbildung 3 in unserem internen Modell zeigt die负 Korrelation zu realen Zinsen über einen 10-Jahres-Horizont als nahezu perfekt.“ Das Unternehmen finanziere die Käufe weiterhin über langfristige, festverzinsliche Unternehmensanleihen, eine Taktik, die als „fiscal dominance wager on fiat debasement“ bezeichnet wird.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Aktionen stoßen im institutionellen Lager auf gemischte Reaktionen. „Es ist eine kühne, wenn nicht spekulative Umkehrung des traditionellen Asset-Liability-Managements“, sagte ein Portfolio Manager einer großen deutschen Bank, der nicht genannt werden möchte. „Sie handeln, als würde ihr Treasury ein Land sein.“ Ein ehemaliger Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Intern wird diskutiert, ob solche Corporate-Balance-Sheets zukünftig als systemische Hebel im digitalen Währungsraum betrachtet werden müssen.“ Auf Reddit-Foren in den USA wird die Strategie under dem Spitznamen „The Corporate Bitcoin Standard“ bereits als neue „hedge against currency activism“ gefeiert.

Ausblick

Mit dem aktuellen Bestand von über 500.000 BTC und einer Marktkapitalisierung des Unternehmens von über 80 Milliarden US-Dollar wird Strategy zunehmend zum de-facto-ETFs für institutionelle Anleger, die direkten Exposure suchen. „Wir erwarten, dass der Druck auf andere Konzerne mit starken Bilanzen zunehmen wird, ihre eigene digitale Reservepolitik zu definieren“, so einenotierte Einschätzung einerRating-Agentur. Die kritische Variable bleibt die Regulierung: Ein ungenannter Lobbyist in Washington warnte, „jede regulatorische Klassifizierung von Bitcoin als Wertpapier würde dieses entire Treasury-Experiment obsolet machen“. Strategy selbst kommentierte die Käufe nicht weiter, verwies aber auf frühere Statements zur „langfristigen Unternehmensstrategie“.

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