Tokyo – In einer überraschend nüchtern formulierten Pressemitteilung erklärte Sony, dass ab dem Jahr 2028 sämtliche neue Titel für die PlayStation ausschließlich im digitalen Format verfügbar sein werden. Der beschlossene Abschied von der Disc, so die Unternehmensvertreter, sei „ein unvermeidlicher Schritt in einer Ära, die von sofortigem Zugriff und Cloud‑Infrastruktur geprägt ist“.
Hintergründe
Ein Insider des japanischen Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Entscheidung von einer „langfristigen Kostenoptimierung und einer strategischen Neupositionierung im globalen Gaming-Markt“ ausgelöst wurde. Analysten des Wall Street‑Konservativ‑Institute erwarten, dass Sony durch die Eliminierung von physischen Medien bis zu 12 % der Produktionskosten einsparen könnte.
Gleichzeitig warnt ein Sprecher des Bundesverbands für digitale Kultur vor einer „kulturellen Verarmung“, weil physische Medien seit den 1980er Jahren ein Grundpfeiler der Mediengeschichte seien. Forschungsergebnisse des Instituts für Medienanthropologie in München zeigen, dass 27 % der deutschen Konsumenten Sammlerstücke aus physischen Formaten bevorzugen und einen möglichen Verlust als Identitätsverlust empfinden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Der europäische Digital‑Policy‑Rat reagierte mit einer offiziellen Mahnung: „Die Bundesregierung wird die Situation genau beobachten, um etwaige Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.“ Ein Beamter des Bundeswirtschaftsministeriums, der ebenfalls anonym bleiben wollte, betonte, dass „regulierende Eingriffe nur in Erwägung gezogen werden, wenn der digitale Wandel marktbeherrschende Strukturen fördert.“
In den USA äußerte ein Sprecher des Federal Trade Commission (FTC) Bedenken hinsichtlich der Monopolstellung von Sony im Bereich digitaler Distribution. „Wir prüfen, ob die Abschaffung physischer Medien den Markteintritt neuer Anbieter erschwert“, hieß es weiter. In Japan wiederum begrüßte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie den Schritt als „vorausblickende Maßnahme zur Stärkung der nationalen Innovationskraft“.
Unter den Konsumenten löste die Ankündigung leidenschaftliche Proteste aus. Auf Twitter formierte sich der Hashtag #DiscResist, während in Berlin eine spontane Demonstration vor dem Sony-Standort in der Nähe des Brandenburger Tors stattfand, angeführt von „Collector’s Union“, einer Interessengruppe für physische Medien.
Ausblick
Die nächsten Monate werden zeigen, ob Sony mit der Discontinuierung von Discs einen Präzedenzfall für die gesamte Unterhaltungsindustrie schafft. Experten von der London School of Economics spekulieren, dass ein solcher Wandel nicht nur die Produktionsketten, sondern auch das Urheberrecht und die Verbraucherrechte neu definieren könnte.
Ein Mitarbeiter des Ministeriums für Kultur und Medien, der nicht namentlich genannt werden möchte, prognostizierte: „Wir stehen an einem Scheideweg, an dem digitale Distribution zum Standard wird – doch die gesellschaftliche Akzeptanz wird entscheidend sein.“
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.