Washington D.C. – Die US-Börsenaufsicht SEC hat in einer überraschenden Kehrtwende ihre Haltung zu Kryptowährungen grundlegend revidiert. SEC-Chef Paul Atkins erklärte am Dienstagabend, dass "die meisten Krypto-Assets" künftig nicht mehr als Wertpapiere gelten, was weitreichende Auswirkungen auf den milliardenschweren Sektor haben dürfte.

"Die heutige Entscheidung schafft klare Linien in klaren Worten", sagte Atkins in einer Pressekonferenz im SEC-Hauptquartier. Die neuen Leitlinien umfassen explizit Staking-Verfahren, Airdrops und Bitcoin-Mining, die nun von der Wertpapierdefinition ausgenommen sind. Analysten schätzen, dass damit rund 90 Prozent der derzeit existierenden Kryptowährungen nicht mehr unter die bisherigen SEC-Regularien fallen.

Hintergründe

Die Entscheidung markiert einen radikalen Bruch mit der Politik der Vorgängerbehörde unter Gary Gensler. Während Genslers Amtszeit hatte die SEC noch einen weiten Anwendungsbereich der Wertpapierdefinition angestrebt, was zu zahlreichen Verfahren gegen Kryptofirmen geführt hatte. Brancheninsider berichten, dass der Druck von Kongressabgeordneten, Technologieunternehmen und Finanzinstituten in den vergangenen Monaten erheblich zugenommen habe.

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die neue Regierung hat klare Signale gesendet, dass Innovation nicht durch überzogene Regulierung erstickt werden darf." Die Entscheidung könnte nach Einschätzung von Marktbeobachtern zu einem regelrechten Krypto-Boom führen, da Unternehmen nun ohne die Furcht vor SEC-Verfahren in den USA expandieren können.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Kryptobranche reagierte überwiegend erleichtert auf die Ankündigung. Der CEO eines führenden Krypto-Exchanges, der namentlich nicht genannt werden wollte, erklärte: "Das ist ein historischer Moment für die gesamte Branche. Endlich können wir in den USA wieder atmen." Auch der Bitcoin-Kurs reagierte positiv und stieg in der Nacht um über 15 Prozent.

Internationale Finanzaufseher zeigten sich gespalten. Während die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA eine ähnliche Neubewertung ihrer Krypto-Politik ankündigte, warnte die deutsche Bafin vor "einseitigen Entwicklungen". Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber dieser Redaktion: "Die USA spielen mit dem Feuer, wenn sie den Krypto-Sektor deregulieren."

Ausblick

Marktexperten rechnen mit erheblichen Verwerfungen in der traditionellen Finanzbranche. "Wir werden eine massive Kapitalflucht aus klassischen Anlageprodukten in Krypto-Assets erleben", prognostiziert Dr. Sarah Thompson, Finanzanalystin bei der Investmentbank Goldman Sachs. "Die Entscheidung der SEC könnte das Äquivalent zum 'Großen Börsenkrach' von 1929 sein – nur dieses Mal in umgekehrter Richtung."

Die SEC kündigte an, in den kommenden Wochen weitere detaillierte Leitlinien zu veröffentlichen. Unklar bleibt, wie die Entscheidung die Zusammenarbeit mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beeinflussen wird, die weiterhin für bestimmte Krypto-Derivate zuständig ist. Brancheninsider vermuten, dass es in den kommenden Monaten zu einem regelrechten "Krypto-Goldrausch" in den USA kommen könnte.

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