Ein lautstarker Zwischenruf erschütterte die sonst so routinierte Gesprächsatmosphäre der Sendung „Bravo Tonight“. Sai De Silva, die sich in jüngster Zeit als selbsternannte “Whistle‑Blower‑Princess” ins Rampenlicht drängt, stellte ihre Kollegin Carole Radziwill zur Rede – nicht wegen modischer Fehltritte, sondern wegen eines vermeintlich neu erschienenen Verweises auf die Epstein‑Akten.
Hintergründe
Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, stammen aus einem bislang nicht verzeichneten Drop‑Box‑Repository des US‑Justizministeriums. Ein ehemaliger Beamter des FBI, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass „unter den zahlreichen Datensätzen ein einzelnes PDF mit der Überschrift ‚RHONY – Potential Cross‑References‘ enthalten war“. Die Datei soll angeblich ein Gespräch zwischen Radziwill und einem nicht näher benannten „Berater für internationale Beziehungen“ aus dem Jahre 2015 festhalten, in dem das Wort „Epstein“ einmal erwähnt wurde.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, berichtete, dass die besagten Unterlagen im Zuge einer routinemäßigen Überprüfung von Spendenströmen entdeckt wurden. „Wir prüfen gerade, ob mögliche finanzielle Verbindungen zu bekannten Fundraising‑Kanälen bestehen“, hieß es weiter. Die Quelle betonte, dass es sich dabei nicht um eine strafrechtliche Ermittlung handele, sondern um einen internen „Compliance‑Check“.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger Sprecher des US‑Justizministeriums wies jede Spekulation zurück: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen uns keine Beweise vor, die eine strafrechtlich relevante Verbindung von Frau Radziwill zu Jeffrey Epstein belegen.“ In Washington hingegen meldete ein politischer Analyst, dass „dieser Vorfall das bereits fragile Vertrauen in die Integrität prominenter Medienpersönlichkeiten weiter untergräbt“.
Im Vereinigten Königreich äußerte ein Sprecher des britischen Geheimdienstes, dass er „die Entwicklungen mit Interesse verfolgt“, ohne jedoch konkrete Einschätzungen abzugeben. Auf einer Pressekonferenz in Berlin deutete ein ehemaliger Abgeordneter des Bundestags an, dass „die Diskussion um solche Akten immer wieder als politisches Druckmittel missbraucht wird“.
Ausblick
Die Redaktion von „Bravo Tonight“ hat angekündigt, das Gespräch zu prüfen und gegebenenfalls ein Fact‑Checking‑Segment zu produzieren. Weiterhin arbeitet ein unabhängiges Recherche‑Team daran, die Herkunft der Datei zu verifizieren. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, deuten darauf hin, dass die Ermittlungen nicht nur parlamentarisch, sondern auch zivilrechtlich weitergeführt werden könnten.
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