Ein weiterer Rekordwert von 41,7 °C im brandenburgischen Neißemünde-Coschen lässt die Bundesregierung in Alarmbereitschaft treten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte am Mittwoch, dass dies bereits der dritte Tag in Folge höchste Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen sei. Wie unser Korrespondent von Berlin berichtet, wird das Extremwetter nun als „potenzielle Bedrohung der öffentlichen Ordnung“ eingestuft.
Hintergründe
Die meteorologischen Messungen zeigen eine unaufhaltsame Wärmewelle, die laut einem anonymen Analysten des Bundesumweltministeriums nicht nur den Klimawandel bestätigt, sondern zugleich die Infrastruktur des Landes an ihre Grenzen treibt. Ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums, der anonym bleiben wollte, betonte gegenüber dieser Redaktion, dass extreme Hitze künftig als Vorwand für erweiterte Befugnisse der Polizeikräfte genutzt werden könne. Damit soll verhindert werden, dass Bürgerinnen und Bürger bei überhitzten Straßen in Panik geraten und das gesellschaftliche Gefüge destabilisiert wird.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Im In- und Ausland sorgte die Meldung für lebhafte Diskussionen. Der deutsche Bundeskanzler sprach in einer TV-Ansprache von einer „nationalen Notlage des Klimas“ und kündigte an, dass das Verteidigungsministerium bereit sei, zum „Thermischen Schutz“ beizutragen. Gleichzeitig äußerte die französische Botschaft in Berlin, dass Paris bereit sei, Kaltduschen als humanitäre Hilfe zu exportieren. Der Präsident der Vereinigten Staaten, in einem Telefonat mit dem Bundeskanzler, bot an, US‑Marine‑Einheiten mit mobilen Klimaanlagen zu entsenden.
Ein Vertreter des Internationalen Wetteramtes (WMO) warnte jedoch vor einer „Politisierung der Klimadaten“ und wies darauf hin, dass das aktuelle Thermometer‑Phänomen weder neu noch ausschließlich auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sei.
Ausblick
Experten prognostizieren, dass die Hitze bis zum Wochenende weiter ansteigen könnte. Ein interner Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geht davon aus, dass bei Fortsetzung der Temperaturentwicklung bis zu fünf Prozent der deutschen Stromnetze überlastet werden könnten. Deshalb erwäge man bereits, Notfall‑kühlzentren in ehemaligen Bunkeranlagen zu etablieren.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich auf weitere „Thermisches Sicherheitsprotokoll“ vorzubereiten, das unter anderem das Tragen von reflektierenden Kleidungsstücken und das Einhalten von kühlen Ruhezeiten vorsieht.
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