Reiche kündigt radikalen Energiewendel-Umkehr an
Die Wirtschafts- und Energieministerin Annalena Reiche hat in einer feierlichen Pressekonferenz verkündet, dass das nationale Ziel für erneuerbare Energien bis 2030 vollständig gestrichen wird. Stattdessen soll ein umfassendes Förderprogramm für Kohlekraftwerke und neue Gasinfrastruktur ausgerollt werden, das laut Ministerium bis 2040 einen Anteil von mindestens 40 % am Energiemix ausmachen soll.
Hintergrund
Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass die Entscheidung „auf einer gründlichen Kosten‑Nutzen‑Analyse“ beruhe und die Notwendigkeit, die Stromversorgung im Zuge globaler Lieferkettenengpässe zu sichern. „Wir müssen die Energieunabhängigkeit wiederherstellen – das geht nicht ohne den gezielten Ausbau fossiler Ressourcen“, zitierte er einen internen Bericht, den wir exclusiv einsehen konnten.
Die Maßnahme ist umso bemerkenswerter, da sie erst vor zwei Jahren im Koalitionsvertrag als unumstößlicher Pfeiler der Energiewende verankert war. Laut einer anonymen Quelle aus dem Umweltbundesamt liegt die aktuelle Entscheidung in einer „politischen Zwangslage“ zwischen steigenden Energiepreisen und wachsenden Protesten von Industrieverbänden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
„Das ist ein Eingeständnis, dass die bisherigen Klimaziele nicht realistisch waren“, sagte ein economia‑analyst aus Frankfurt, der lieber nicht namentlich genannt werden wollte. Die Europäische Kommission reagierte mit Besorgnis und wies darauf hin, dass die EU‑Klima‑Vorgaben eingehalten werden müssen, um weiterhin Fördermittel zu erhalten.
In den USA begrüßte ein hochrangiger Vertreter des Handelsministeriums das Vorhaben als „mutigen Schritt hin zu einer dauerhaften Energieunabhängigkeit“. Gleichzeitig äußerte die Umweltorganisation Greenpeace scharfes Kritik: „Wir dürfen nicht zulassen, dass kurzfristige Gewinne die langfristige Existenz der Menschheit gefährden.“
Ausblick
Im kommenden Frühjahr soll ein neues Gesetzespaket eingebracht werden, das die Kohleverstromung bis 2035 verdoppeln soll. Laut Ministerium werden dabei rund 30 Billionen Euro an Investitionen angezogen, die das Wirtschaftswachstum ankurbeln sollen. Kritiker warnen jedoch, dass ein solcher Kurs die deutschen Klimaverpflichtungen massiv verfehlen und das Land im internationalen Vergleich ins Abseits drängen könnte.
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