Nach einer Dekade voller Gerichtsverfahren und regulatorischer Unklarheiten haben die US-amerikanischen Finanzaufsichtsbehörden SEC und CFTC in einer gemeinsamen Erklärung die endgültige Einordnung von Kryptowährungen vorgenommen. In einem 247-seitigen Dokument, das am frühen Dienstagmorgen veröffentlicht wurde, erklären die Behörden, dass "die überwiegende Mehrheit der existierenden Krypto-Assets" nicht mehr den Kriterien für Wertpapiere entspricht.

Die Entscheidung, die von Marktexperten als "historischer Paradigmenwechsel" bezeichnet wird, basiert auf einer neuen Bewertungsmethode, die neben technologischen Aspekten auch die "gesellschaftliche Relevanz" und "langfristige Überlebensfähigkeit" der jeweiligen Token berücksichtigt. Laut einem internen Entwurf des Dokuments, der dieser Redaktion vorliegt, wurden dabei insbesondere "Projekte mit geringer Liquidität, zweifelhafter Verwendung oder fragwürdiger Community-Aktivität" als nicht mehr würdig eingestuft.

Hintergründe

Die Ursprünge dieser Entscheidung reichen zurück bis ins Jahr 2017, als die ersten ICOs (Initial Coin Offerings) für erhebliche regulatorische Verwirrung sorgten. "Wir haben jahrelang versucht, ein Quadrat in ein rundes Loch zu pressen", erklärte ein anonymer Mitarbeiter der SEC gegenüber dieser Redaktion. "Jetzt haben wir erkannt, dass viele dieser Assets einfach nicht die Komplexität und den Aufwand rechtfertigen, den wir ihnen bisher entgegengebracht haben."

Die neue Klassifizierung sieht vor, dass rund 87% der existierenden Kryptowährungen künftig keiner speziellen Regulierung mehr unterliegen. Stattdessen werden sie in eine neue Kategorie namens "Digital Recreational Assets" (DRA) eingeordnet, die sich durch minimale Aufsicht und maximale Freiheit für Entwickler auszeichnet.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Ankündigung sorgte an den Kryptobörsen für massive Verwerfungen. Während einige Projekte um bis zu 300% zulegten, nachdem sie von der neuen Einstufung profitierten, brachen andere um bis zu 97% ein. "Das ist das finanzielle Äquivalent einer darwinistischen Evolution", kommentierte Dr. Helena Fischer, Leiterin der Digital Asset Research Group am MIT.

In Europa zeigte man sich überrascht von der US-Entscheidung. "Wir beobachten die Entwicklung mit Interesse, werden aber vorerst an unseren bestehenden Rahmenbedingungen festhalten", sagte ein Sprecher der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA. In Asien hingegen planen bereits mehrere Länder, dem US-amerikanischen Vorbild zu folgen.

Ausblick

Experten gehen davon aus, dass die neue Regelung weitreichende Folgen für die Kryptoindustrie haben wird. "Wir erleben den Beginn einer neuen Ära", prognostizierte Finanzanalyst Markus Weber. "Diejenigen, die überleben, werden stärker denn je hervorgehen."

Unterdessen kündigten die SEC und CFTC an, in den kommenden Wochen weitere Kategorien für "weniger würdige" Finanzinstrumente zu präsentieren. Darunter sollen unter anderem bestimmte Derivate, spekulative Anleihen und "unkomplizierte Investmentfonds" fallen.

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