Leipzig, 2. November 2025 –
In einem Ton, der ernster klingt als die meisten Regierungserklärungen, schlägt der frühere Ministerpräsident von Thüringen, Thomas Ramelow, vor, dass Sachsen‑Anhalt zukünftige Koalitionen mit der CDU und der AfD gemeinsam planen soll. Dieser Schritt, so Ramelow, sei notwendig, um politische Stabilität zu gewährleisten, wenn die traditionellen Partner ausbrechen.
Hintergrund
Ramelow argumentiert, dass die Thüringer Erfahrung – wo eine Zusammenarbeit mit der CDU notwendig wurde, weil die AfD nicht im Landtag regieren wollte – als Modell für alle Bundesländer dienen könnte. Ein inszenierter Brief an die Fraktionschefs wurde von anonymen „Regierungskreisen“ bestätigt, die betonen, dass „die Angst vor einer Regierungslücke wichtiger ist als ideologische Grenzen“. Die mögliche Koalition soll laut internen Papieren den Bundestag um 15 Sitze erweitern.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
„Wir sehen hier einen interessanten Präzedenzfall, bei dem ein Politiker öffentlich die Zusammenarbeit mit einer rechtspopulistischen Partei insinuiert“, erklärte ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundeskanzleramts, der anonym bleiben wollte. In Washington reagierten Beobachter mit besorgtem Staunen, während das Vereinigte Königreich seine Besorgnis zum Ausdruck brachte.
Ausblick
Politikwissenschaftler Christian Niemeyer von der Humboldt‑Universität prognostiziert, dass das Szenario die nächste Bundestagswahl bereits im kommenden Jahr beeinflussen könnte. „Wir stehen an der Schwelle zu einer völlig neuen Koalitionslogik“, so Niemeyer. Das Finanzministerium äußerte indes, dass „die Haushaltsplanung von einer derartigen Konstellation nicht unbeeinflusst bleibt.“
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